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Kreuzfeuer


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Rezension von

Letterschming

Kreuzfeuer „Kreuzfeuer“ von den Autoren Dick und Felix Francis ist im MĂ€rz 2012 in gebundener Form beim Diogenes-Verlag erschienen. Tom Forsyth hat im Krieg in Afghanistan seinen rechten Fuß verloren. Er ist gerade mal zweiunddreißig Jahre alt und muss schon seine Karriere beenden. So landet er wieder bei seiner Mutter in England. Sie ist eine bekannte Pferdetrainerin und besitzt einen Rennstall in Lambourn. Schon als Kind hatte Tom kein besonders inniges VerhĂ€ltnis zu ihr, doch er kann nirgendwo anders hin. Als Tom seiner Mutter wieder begegnet, wirkt sie seltsam Ă€ngstlich. Schließlich verrĂ€t sie ihm, dass sie erpresst wird. Ein Finanzberater hat ihr falsche Wertpapiere verkauft. Doch dann ist er gestorben und die Unterlagen sind jemandem in die HĂ€nde gefallen, der nun regelmĂ€ĂŸig viel Geld von ihr verlangt. Trotz seines schlechten VerhĂ€ltnisses zu seiner Mutter beschließt Tom, ihr zu helfen, nicht zuletzt, um endlich wieder etwas zu tun zu haben. So setzt er alles daran, den Erpresser zu finden, und befindet sich schnell in Lebensgefahr. Der Klappentext von „Kreuzfeuer“ lĂ€sst auf eine eher dĂŒstere Geschichte schließen. Doch schon nach wenigen Seiten stellt man fest, dass das Gegenteil der Fall ist. Tom fĂŒhrt eigentlich kein einfaches Leben. Er hat seinen Job und seinen Fuß verloren, lebt wieder bei seiner Mutter und versteht sich mit ihr ĂŒberhaupt nicht. Er hat kein Ziel mehr im Leben und weiß nicht, was er mit sich anfangen soll. Die perfekte Ausgangslage also fĂŒr einen wirklich deprimierenden Roman. Doch Dick Francis, der das Buch zusammen mit seinem Sohn Felix Francis geschrieben hat, wĂ€hlt einen anderen Weg. Statt den Protagonisten in Selbstmitleid versinken zu lassen und den Leser mit Gejammer zu ĂŒberhĂ€ufen, beschreibt er das Geschehen auf eine leichte, humorvolle Art. Er hat immer wieder eine nette Wendung parat, die das Geschehen in eine andere Richtung treibt. Dabei nimmt er gnadenlos jeden auf die Schippe und parodiert auch die Gesellschaft als Ganzes. Auch die Geschichte um den Erpressungsfall ist sehr spannend. Man muss sich weder mit Pferden noch mit Wertpapieren auskennen, um die der Handlung folgen zu können oder sich von ihr begeistern zu lassen. Der gesamte Fall ist sehr vielschichtig aufgebaut, sodass man bis zum Schluss nicht alles durchschaut. Fazit: „Kreuzfeuer“ bietet eine spannende und hĂ€ufig verschachtelte Geschichte, die den Leser schnell in ihren Bann zieht und bis zum Schluss immer wieder ĂŒberrascht. Besonders ĂŒberzeugend ist die augenzwinkernde Schreibweise der beiden Autoren, die einen hĂ€ufig zum Schmunzeln bringt. Besonders fĂŒr alle Fans von typischem britischem Humor ein tolles Buch!

„Kreuzfeuer“ von den Autoren Dick und Felix Francis ist im MĂ€rz 2012 in gebundener Form beim Diogenes-Verlag erschienen.

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Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Tom Forsyth hat im Krieg in Afghanistan seinen rechten Fuß verloren. Er ist gerade mal zweiunddreißig Jahre alt und muss schon seine Karriere beenden. So landet er wieder bei seiner Mutter in England. Sie ist eine bekannte Pferdetrainerin und besitzt einen Rennstall in Lambourn. Schon als Kind hatte Tom kein besonders inniges VerhĂ€ltnis zu ihr, doch er kann nirgendwo anders hin.

Als Tom seiner Mutter wieder begegnet, wirkt sie seltsam Ă€ngstlich. Schließlich verrĂ€t sie ihm, dass sie erpresst wird. Ein Finanzberater hat ihr falsche Wertpapiere verkauft. Doch dann ist er gestorben und die Unterlagen sind jemandem in die HĂ€nde gefallen, der nun regelmĂ€ĂŸig viel Geld von ihr verlangt. Trotz seines schlechten VerhĂ€ltnisses zu seiner Mutter beschließt Tom, ihr zu helfen, nicht zuletzt, um endlich wieder etwas zu tun zu haben. So setzt er alles daran, den Erpresser zu finden, und befindet sich schnell in Lebensgefahr.

Der Klappentext von „Kreuzfeuer“ lĂ€sst auf eine eher dĂŒstere Geschichte schließen. Doch schon nach wenigen Seiten stellt man fest, dass das Gegenteil der Fall ist. Tom fĂŒhrt eigentlich kein einfaches Leben. Er hat seinen Job und seinen Fuß verloren, lebt wieder bei seiner Mutter und versteht sich mit ihr ĂŒberhaupt nicht. Er hat kein Ziel mehr im Leben und weiß nicht, was er mit sich anfangen soll. Die perfekte Ausgangslage also fĂŒr einen wirklich deprimierenden Roman.

Doch Dick Francis, der das Buch zusammen mit seinem Sohn Felix Francis geschrieben hat, wĂ€hlt einen anderen Weg. Statt den Protagonisten in Selbstmitleid versinken zu lassen und den Leser mit Gejammer zu ĂŒberhĂ€ufen, beschreibt er das Geschehen auf eine leichte, humorvolle Art. Er hat immer wieder eine nette Wendung parat, die das Geschehen in eine andere Richtung treibt. Dabei nimmt er gnadenlos jeden auf die Schippe und parodiert auch die Gesellschaft als Ganzes.

Auch die Geschichte um den Erpressungsfall ist sehr spannend. Man muss sich weder mit Pferden noch mit Wertpapieren auskennen, um die der Handlung folgen zu können oder sich von ihr begeistern zu lassen. Der gesamte Fall ist sehr vielschichtig aufgebaut, sodass man bis zum Schluss nicht alles durchschaut.

Fazit: „Kreuzfeuer“ bietet eine spannende und hĂ€ufig verschachtelte Geschichte, die den Leser schnell in ihren Bann zieht und bis zum Schluss immer wieder ĂŒberrascht. Besonders ĂŒberzeugend ist die augenzwinkernde Schreibweise der beiden Autoren, die einen hĂ€ufig zum Schmunzeln bringt. Besonders fĂŒr alle Fans von typischem britischem Humor ein tolles Buch!

geschrieben am 01.01.2013 | 410 Wörter | 2282 Zeichen

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