
| ISBN | 3426196360 | |
| Autor | Michael Marshall | |
| Verlag | Droemer Knaur | |
| Sprache | deutsch | |
| Seiten | 432 | |
| Erscheinungsjahr | 2006 | |
| Extras | gebundene Ausgabe |

»Wir sind nicht tot« lautet die merkwĂŒrdige Botschaft, die Ex-CIA-Agent Ward Hopkins im Haus seiner tödlich verunglĂŒckten Eltern findet. Zur gleichen Zeit geschehen an anderen Orten, ĂŒber ganz Amerika verstreut, grausame Verbrechen. Auf den ersten Blick scheinbar zusammenhanglose Ereignisse. Doch die Spirale des Schreckens dreht sich weiter. Wer sind die mysteriösen »Straw Men«, auf deren Spur Hopkins stöĂt? Und wie weit reicht die unberechenbare Gewalt ihres tödlichen Netzwerks?

Direkt zu Beginn prĂ€sentiert uns Mr. Marshall zur allgemeinen Einstimmung ĂŒber 50 Leichen alleine auf den ersten 17 Seiten. Klingt hart und unglaubwĂŒrdig? Nicht wenn wer der Leser, die Leserin, bedenkt das alles von zwei Personen in einem Fast-Food-Imbiss verursacht worden ist. Dort geht sowas schnell. Die eigentliche Geschichte beginnt nach diesen 17 Seiten. Wieso? Ich weiĂ es nicht, aber auch Mr. Marshall lĂ€sst mit ErklĂ€rungen auf sich warten.
Nachdem Ward Hopkings der CIA den RĂŒcken zugekehrt hat, erreicht ihm einige Zeit spĂ€ter auch eine Nachricht das seine Eltern in Dyersburg in Montana ihr Leben bei einem Autounfall verloren haben. Nach dem BegrĂ€bnis erfĂ€hrt Ward vom Familienanwalt das seine Eltern ihm 1,8 Million Dollar hinterlassen haben und ist aber gleichzeitig auch sauer weil sein Vater die Immobilienfirma geschlossen hat.
Basierend auf der Entscheidung seiner Eltern, beginnt Ward mit der Durchsuchung des Hauses und findet eine Nachricht mit dem Text »Wir sind nicht tot«, ebenfalls in seine HĂ€nde gerĂ€t ein auĂergewöhnliches Video, das sowohl sein als auch das Leben anderer Ă€ndert.
Zeitgleich treibt ein Psychopath sein Unwesen in Santa Monica, Kalifornien, dieser entfĂŒhrt langhaarige MĂ€dchen schneidet ihnen die Haare ab, bestickt damit einen Pullover und sendet diesen den Eltern. Dem Polizisten Zandt wurde es zum VerhĂ€ngnis als dieser Jagd auf dem sogenannten âUpright-Manâ machte, aber den Falschen erledigte und auch er einen entsprechenden Pullover bekam: Bestickt mit dem Namen seiner Tochter. Nachdem quittierten Dienst, wird Zandt von der FBI-Agentin Nina wieder aktiviert, aber gegenwĂ€rtig gehört Zandt eher zu den verbitterten Menschen.
Alle Wege kreuzen sich, bleibt hier nur zu sagen..
Auf diesen 427 Seiten wird der Leser durch einen Thriller gefĂŒhrt, der kurzweilig und gut zu Lesen ist. Leider fehlt meines Erachtens in diesem Buch dem Leser einen Charakter mit dem dieser mitfiebern kann, in dem sich der Leser hineinversetzen kann / möchte.
Und allzu schaurig sind auch die Greueltaten nicht beschrieben so das auch hier das Herz noch im normalen Tempo schlagen wird ohne direkt gleich zum Telefon greifen zu mĂŒssen und einen Notarzt kommen zu lassen. Aufgrund der Zitate mit denen der Verlag wirbt, lĂ€sst sich aber schon jetzt sagen das diese nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen bzw. es natĂŒrlich auch im Auge des Betrachters, der Leser, liegt. Eher gehobener Durchschnitt.
Ăbernahme von tonguesofdestruction.com * Copyright by Oliver Lippert
geschrieben am 16.12.2007 |
439 Wörter |
2515 Zeichen
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