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Stolz und Vorurteil und Zombies


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Nadine Leonhardt

Stolz und Vorurteil und Zombies Wenn man „Stolz und Vorurteil und Zombies“ in die Hand nimmt erwartet man eine actiongeladene, überraschend neue Version des Klassikers von Jane Austen, der zwar die Geschichte von Elisabeth Bennet und Mr. Darcy als Grundlage nutzt, jedoch geistreich mordende Horden wandelnder Toten einbaut und vielleicht die ein oder andere Veränderung mit sich bringt. Leider ist die neue Version von 'Autor' Seth Grahame-Smith ein größeres Grauen als es sein Inhalt je sein könnte. Im Grunde nimmt er die Geschichte von Jane Austen und setzt immer wieder sehr kleine Abschnitte über Zombies mitten in den Originaltext. Leider fügen sich diese Passagen nicht wirklich gut in die Geschichte ein, da sie vom Stil Jane Austen nicht einmal versuchen zu imitieren, sodass man sofort stolpert, wenn wieder eine vermeintliche Gruselszene kommt. Dadurch baut Grahame-Smith auch leider keine Atmosphäre auf. Sehr schade. Auch das Versprechen unterhalb des Klappentextes von „ultraheftiger Zombieaction“ ist wohl als schlechter Scherz gedacht, denn die Textstellen sind zwar alle etwas geschmacklos, wie das bei Zombies eben so üblich ist (á la Zombies essen Menschen, Zombies wollen noch mehr Gehirne, usw.), aber sie sind weder aufregend, noch erzeugen sie Spannung oder Grusel. Vor allem deshalb, weil sie so unglaublich lächerlich sind. Der einzige Grund, der mir einfallen möchte, warum man sich dieses Buch kaufen wollen könnte ist, dass man eine etwas aufgepepptere Version des Klassikers lesen möchte, aber meinem Empfinden nach zerstört Grahame-Smith mehr mit seinen schlechten Zombiestellen, als er auflockert um neue Leser an Jane Austen heranzubringen. Ich kann nur empfehlen: Lasst die Finger von diesem Roman!

Wenn man „Stolz und Vorurteil und Zombies“ in die Hand nimmt erwartet man eine actiongeladene, überraschend neue Version des Klassikers von Jane Austen, der zwar die Geschichte von Elisabeth Bennet und Mr. Darcy als Grundlage nutzt, jedoch geistreich mordende Horden wandelnder Toten einbaut und vielleicht die ein oder andere Veränderung mit sich bringt.

Leider ist die neue Version von 'Autor' Seth Grahame-Smith ein größeres Grauen als es sein Inhalt je sein könnte.

Im Grunde nimmt er die Geschichte von Jane Austen und setzt immer wieder sehr kleine Abschnitte über Zombies mitten in den Originaltext. Leider fügen sich diese Passagen nicht wirklich gut in die Geschichte ein, da sie vom Stil Jane Austen nicht einmal versuchen zu imitieren, sodass man sofort stolpert, wenn wieder eine vermeintliche Gruselszene kommt. Dadurch baut Grahame-Smith auch leider keine Atmosphäre auf. Sehr schade.

Auch das Versprechen unterhalb des Klappentextes von „ultraheftiger Zombieaction“ ist wohl als schlechter Scherz gedacht, denn die Textstellen sind zwar alle etwas geschmacklos, wie das bei Zombies eben so üblich ist (á la Zombies essen Menschen, Zombies wollen noch mehr Gehirne, usw.), aber sie sind weder aufregend, noch erzeugen sie Spannung oder Grusel. Vor allem deshalb, weil sie so unglaublich lächerlich sind.

Der einzige Grund, der mir einfallen möchte, warum man sich dieses Buch kaufen wollen könnte ist, dass man eine etwas aufgepepptere Version des Klassikers lesen möchte, aber meinem Empfinden nach zerstört Grahame-Smith mehr mit seinen schlechten Zombiestellen, als er auflockert um neue Leser an Jane Austen heranzubringen.

Ich kann nur empfehlen: Lasst die Finger von diesem Roman!

geschrieben am 01.12.2010 | 256 Wörter | 1468 Zeichen

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