Navigation

Seiten der Rubrik "Bücher"


Google Anzeigen

Anzeigen

Bücher

Supergirl: Tochter des Zorns


Statistiken
  • 2626 Aufrufe

Informationen zum Buch
  ISBN
  Autoren
  Verlag
  Sprache
  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Frank Drehmel

Supergirl: Tochter des Zorns Obgleich „Tochter des Zorns“ ein Crossover zweier Serien, zwischen Red Lanterns und Supergirl, darstellt, fasst der vorliegende Band jene Supergirl-Comics zusammen, die eine eigenstĂ€ndige Handlung verfolgen; die „fehlende“ Ausgabe #31, in der die Lanterns des Zorns massiv mitwirken, findet der geneigte Leser im kĂŒrzlich erschienen „Red Lantern“-Sammelband #5 (ebenfalls bei Panini). Gerade noch vertreibt sich Kara Zor-El die Zeit mit ihrer neuen Freundin Siobhan Smythe, im nĂ€chsten Moment verwandelt sich Supergirl, auserwĂ€hlt von einem roten Kraftring in ein Wesen unbĂ€ndiger Wut, das kaum eines klaren Gedankens mĂ€chtig ist. Um die Entfesselte zu stoppen, muss sich Siobhan selbst in Silver Banshee verwandeln, ein Verwandlung, die die Gefahr in sich birgt, dass sich Siobhan in dem magischen und bösartigen Wesen verliert. Dennoch gelingt es ihr, Kara den Weg in das Universum zu weisen, wo sie von den Red Lanterns um Guy Gardner schließlich gefunden wird. Nach ihrer LĂ€uterung und nachdem sie ein vollwertiges Mitglied des roten Corps geworden ist (vgl. Red Lanterns Band 5), patrouilliert sie mit anderen Lanterns durch den Sektor, auf der Suche nach SchutzbedĂŒrftigen. ZufĂ€llig können sie einen Angriff der Diasporaner, einer Spezies, die dem sozialdarwinistischen Wahn anhĂ€ngt, die Völker der Galaxis werden durch Leid erstarken und das Schwache, das dieses Leid nicht ertragen kann, mĂŒsse ausgemerzt werden, auf einen quasi wehrlosen Planeten vereiteln. Dadurch jedoch rĂŒckt Kara in den Fokus des tyrannischen Herrschers der Diasporaner, welcher in Supergirl die Verkörperung seiner Mission zu erkennen glaubt und die Kryptonierin auf seine Seite ziehen will. SelbstverstĂ€ndlich lĂ€sst sich Kara auf keine Diskussion ein, doch der Tyrann ist weit mehr, als es den Anschein hat. Und so steht Kara unversehens einem Wesen gegenĂŒber, das ihr absolut ebenbĂŒrtig ist: dem letzten der fĂŒnf kryptonischen Weltenkiller! Dynamische, furios visualisierte Action, exotische Aliens sowie eine straighte und dennoch spannend-spacige Geschichte mit einem versöhnlichen Ende legen ein weiteres Mal davon Zeugnis ab, dass die Lanterns die eigentlichen Herrscher des DC-Universums sind, jedenfalls wenn es um den Unterhaltungswert geht. Auch wenn Autor Bedard mit Charakter-Momenten eher sparsam umgeht, so wird deutlich, dass Kara zu einem ernst zu nehmenden Mitglied der DC-Helden-Familie gereift ist, und das nicht nur, weil sie einen ordentlichen Wumms in ihren FĂ€usten hat Fazit: Das furiose, actionreiche Finale des „Tochter des Zorns“-Crossovers. Red rules!

Obgleich „Tochter des Zorns“ ein Crossover zweier Serien, zwischen Red Lanterns und Supergirl, darstellt, fasst der vorliegende Band jene Supergirl-Comics zusammen, die eine eigenstĂ€ndige Handlung verfolgen; die „fehlende“ Ausgabe #31, in der die Lanterns des Zorns massiv mitwirken, findet der geneigte Leser im kĂŒrzlich erschienen „Red Lantern“-Sammelband #5 (ebenfalls bei Panini).

weitere Rezensionen von Frank Drehmel

#
rezensiert seit
Buchtitel
1
18.02.2018
4
18.02.2018
5
18.02.2018

Gerade noch vertreibt sich Kara Zor-El die Zeit mit ihrer neuen Freundin Siobhan Smythe, im nĂ€chsten Moment verwandelt sich Supergirl, auserwĂ€hlt von einem roten Kraftring in ein Wesen unbĂ€ndiger Wut, das kaum eines klaren Gedankens mĂ€chtig ist. Um die Entfesselte zu stoppen, muss sich Siobhan selbst in Silver Banshee verwandeln, ein Verwandlung, die die Gefahr in sich birgt, dass sich Siobhan in dem magischen und bösartigen Wesen verliert. Dennoch gelingt es ihr, Kara den Weg in das Universum zu weisen, wo sie von den Red Lanterns um Guy Gardner schließlich gefunden wird. Nach ihrer LĂ€uterung und nachdem sie ein vollwertiges Mitglied des roten Corps geworden ist (vgl. Red Lanterns Band 5), patrouilliert sie mit anderen Lanterns durch den Sektor, auf der Suche nach SchutzbedĂŒrftigen.

ZufĂ€llig können sie einen Angriff der Diasporaner, einer Spezies, die dem sozialdarwinistischen Wahn anhĂ€ngt, die Völker der Galaxis werden durch Leid erstarken und das Schwache, das dieses Leid nicht ertragen kann, mĂŒsse ausgemerzt werden, auf einen quasi wehrlosen Planeten vereiteln.

Dadurch jedoch rĂŒckt Kara in den Fokus des tyrannischen Herrschers der Diasporaner, welcher in Supergirl die Verkörperung seiner Mission zu erkennen glaubt und die Kryptonierin auf seine Seite ziehen will. SelbstverstĂ€ndlich lĂ€sst sich Kara auf keine Diskussion ein, doch der Tyrann ist weit mehr, als es den Anschein hat. Und so steht Kara unversehens einem Wesen gegenĂŒber, das ihr absolut ebenbĂŒrtig ist: dem letzten der fĂŒnf kryptonischen Weltenkiller!

Dynamische, furios visualisierte Action, exotische Aliens sowie eine straighte und dennoch spannend-spacige Geschichte mit einem versöhnlichen Ende legen ein weiteres Mal davon Zeugnis ab, dass die Lanterns die eigentlichen Herrscher des DC-Universums sind, jedenfalls wenn es um den Unterhaltungswert geht. Auch wenn Autor Bedard mit Charakter-Momenten eher sparsam umgeht, so wird deutlich, dass Kara zu einem ernst zu nehmenden Mitglied der DC-Helden-Familie gereift ist, und das nicht nur, weil sie einen ordentlichen Wumms in ihren FÀusten hat

Fazit: Das furiose, actionreiche Finale des „Tochter des Zorns“-Crossovers. Red rules!

geschrieben am 11.09.2015 | 371 Wörter | 2229 Zeichen

Kommentare lesen Kommentar schreiben

Kommentare zur Rezension (0)

Platz für Anregungen und Ergänzungen