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Der letzte Kampf des Roderick MacKenzie


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Rezension von

Anna Kneisel

Der letzte Kampf des Roderick MacKenzie Wir befinden uns im Jahr 1743. Roderick MacKenzie, der Sohn eines Goldschmieds, ist zwanzig Jahre alt, als er nachts auf der Straße überfallen und durch einen Fremden gerettet wird. So macht er Bekanntschaft mit Jonathan MacGillivray, einem Jakobiten, der ihm die Augen für die politische Situation und die Missstände in Schottland öffnet. Roderick gelangt in die Highlands, wo er von seinem Onkel im Kämpfen ausgebildet wird und sich Freunde, aber auch Feinde macht und die Liebe findet. Die Bedrohung durch die Engländer ist hier allgegenwärtig und Roderick erkennt immer mehr, dass sich etwas ändern muss. Der Sohn des vertriebenen schottischen Königs, Prinz Charles Stuart, will nach Schottland kommen und rüstet zum Angriff. Viele Highlander unterstützen dieses Vorhaben, weil die Repressionen durch die „Rotröcke“ nicht mehr auszuhalten sind und in Roderick reift der Entschluss, sich diesem Feldzug anzuschließen. Er macht die Bekanntschaft des Prinzen und wird zu dessen Doppelgänger und Leibwächter. Da über das Leben Roderick MacKenzies nicht mehr bekannt ist, als dass er der Sohn eines Goldschmieds war, zwei Schwestern hatte, wo und wie er starb und dass er einen Sohn hinterließ, ist der größte Teil der Geschichte als rein fiktiv zu betrachten. Auf den ersten Blick macht das Buch einen handlichen Eindruck als Hardcover-Ausgabe. Festzustellen ist, dass der Roman gut recherchiert ist und ein großes Detailwissen enthält, das zum Beispiel in der äußerst genauen Beschreibung der Kleidung verschiedener Bevölkerungsschichten im 18. Jahrhundert Schottlands sichtbar wird. Am Ende des Buches findet man ein Glossar mit Erklärungen zu Personen und wichtigen Begriffen, was recht hilfreich ist. Die Grundidee für die Geschichte dieses Buches ist nicht schlecht, aber es hapert etwas an der Ausführung, denn leider machen viele grammatikalische, Ausdrucks- und Tippfehler sowie Handlungssprünge das Lesen zu einer holprigen und zähen Angelegenheit. Wer sich für die Geschichte Schottland interessiert, wird hier fündig werden, aber eine aufmerksamere Korrektur vor dem Druck hätte sicher nicht geschadet.

Wir befinden uns im Jahr 1743. Roderick MacKenzie, der Sohn eines Goldschmieds, ist zwanzig Jahre alt, als er nachts auf der Straße überfallen und durch einen Fremden gerettet wird. So macht er Bekanntschaft mit Jonathan MacGillivray, einem Jakobiten, der ihm die Augen für die politische Situation und die Missstände in Schottland öffnet. Roderick gelangt in die Highlands, wo er von seinem Onkel im Kämpfen ausgebildet wird und sich Freunde, aber auch Feinde macht und die Liebe findet.

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Die Bedrohung durch die Engländer ist hier allgegenwärtig und Roderick erkennt immer mehr, dass sich etwas ändern muss. Der Sohn des vertriebenen schottischen Königs, Prinz Charles Stuart, will nach Schottland kommen und rüstet zum Angriff. Viele Highlander unterstützen dieses Vorhaben, weil die Repressionen durch die „Rotröcke“ nicht mehr auszuhalten sind und in Roderick reift der Entschluss, sich diesem Feldzug anzuschließen. Er macht die Bekanntschaft des Prinzen und wird zu dessen Doppelgänger und Leibwächter.

Da über das Leben Roderick MacKenzies nicht mehr bekannt ist, als dass er der Sohn eines Goldschmieds war, zwei Schwestern hatte, wo und wie er starb und dass er einen Sohn hinterließ, ist der größte Teil der Geschichte als rein fiktiv zu betrachten.

Auf den ersten Blick macht das Buch einen handlichen Eindruck als Hardcover-Ausgabe. Festzustellen ist, dass der Roman gut recherchiert ist und ein großes Detailwissen enthält, das zum Beispiel in der äußerst genauen Beschreibung der Kleidung verschiedener Bevölkerungsschichten im 18. Jahrhundert Schottlands sichtbar wird. Am Ende des Buches findet man ein Glossar mit Erklärungen zu Personen und wichtigen Begriffen, was recht hilfreich ist.

Die Grundidee für die Geschichte dieses Buches ist nicht schlecht, aber es hapert etwas an der Ausführung, denn leider machen viele grammatikalische, Ausdrucks- und Tippfehler sowie Handlungssprünge das Lesen zu einer holprigen und zähen Angelegenheit.

Wer sich für die Geschichte Schottland interessiert, wird hier fündig werden, aber eine aufmerksamere Korrektur vor dem Druck hätte sicher nicht geschadet.

geschrieben am 15.10.2008 | 312 Wörter | 1839 Zeichen

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