
| ISBN | 3401067192 | |
| Buchreihe | Magic 8 | |
| Autor | Risa Green | |
| Verlag | Arena Verlag | |
| Sprache | deutsch | |
| Seiten | 333 | |
| Erscheinungsjahr | 2012 | |
| Extras | - |

„Magic 8 – Was in den Sternen steht“ von der US-amerikanischen Autorin Risa Green ist im März 2012 in gebundener Form beim Arena-Verlag erschienen. Es handelt sich um die Fortsetzung des Romans „Magic 8 – Ein Sommer voller Wünsche“.

Als Erins Tante Kiki bei einem Unwetter vom Blitz getroffen wird und stirbt, erbt Erin von ihr nur einen einzigen Gegenstand: eine rote Kristallkugel aus Plastik. Zunächst ist Erin wenig begeistert von dem Nachlass, doch schon bald stellt sich heraus, dass die Kristallkugel tatsächlich magisch ist und das Leben von Erin und ihren beiden besten Freundinnen Lindsay und Sam ganz schön durcheinanderwirbelt.
Im zweiten Band der „Magic 8“-Reihe gibt Erin die Kristallkugel an ihre Freundin Sam weiter, die Schwierigkeiten mit ihren Eltern hat und von einer Karriere als Schauspielerin träumt. Mithilfe der Kristallkugel gelingt es Sam tatsächlich, eine Rolle zu bekommen. Doch ihre Aufregung darüber wird in den Hintergrund gedrängt, als sie am Set dem attraktiven Bryce begegnet, der ihr völlig den Kopf verdreht.
Zuerst einmal sei das Cover dieses Romans gelobt. Farbenfroh, aber nicht kitschig, und mit einem verschlungenen Rankenmuster voller Sternchen und Blümchen wirkt es schon richtig magisch und trifft genau den Geschmack der Altersklasse. Besonders der rote, herzförmige Strassstein, der in den Einband eingelassen ist, ist ein echter Hingucker.
Die Geschichte selbst ist in einem sehr jugendlichen Ton verfasst. Die Sprache ist einfach und die Dialoge passen zu der Zielgruppe der Elf- bis Dreizehnjährigen. Für einen älteren Leser ist die Ausdrucksweise zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da sie nicht so üblich ist. Sie hat aber den Vorteil, dass sich die Geschichte so sehr flüssig lesen lässt, was gerade für jüngere Leser sicherlich angenehm ist. Besonders in der wörtlichen Rede lässt die angepasste Sprache den Text außerdem glaubwürdiger erscheinen. Schließlich handelt es sich um junge Mädchen und nicht um Erwachsene.
Die Handlung ist sehr fantasievoll und enthält jede Menge Wendungen. Dabei spielt die Magie und somit die Kristallkugel gar nicht mal so eine große Rolle, doch wie schon im ersten Band entsteht durch die Erfüllung der Wünsche ein ziemliches Chaos. Es macht Spaß zu lesen, wie Sam mit den neuen Veränderungen in ihrem Leben klarkommt und wie sie sich so richtig verknallt. Alles wird auf eine frische, nicht schmalzige Art und Weise beschrieben. Die Gefühle des Mädchens lassen sich gut nachempfinden, auch wenn man schon älter ist, aber gerade die Zielgruppe dürfte sich hier wiederfinden.
Ebenfalls ein Pluspunkt des Romans ist der Humor. Manchmal kann man wirklich laut auflachen, wenn Sam in lustige oder peinliche Situationen stolpert. Ein anderes Mal sitzt man nur da und schmunzelt vor sich hin. Bestens unterhalten fĂĽhlt man sich aber zu jeder Zeit.
Fazit: „Magic 8 – Was in den Sternen steht“ ist ein erfrischender, witziger und immer wieder überraschender Roman, der vor allem Mädchen von elf bis dreizehn Jahren anspricht. Allerdings können auch ältere Leser mit diesem Buch ein paar unterhaltsame Lesestunden verbringen.
geschrieben am 24.05.2012 | 478 Wörter | 2692 Zeichen
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