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Meine Oma ist ein Ninja


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Informationen zum Buch
  ISBN
  Autor
  Verlag
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  Seiten
  Erscheinungsjahr
  Extras

Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Meine Oma ist ein Ninja Dieses Kinderbuch, so viel kann schon zu Beginn gesagt werden, hat das Potential, sich zu einem überaus beliebten Vorlesebuch für Großeltern zu entwickeln. Denn es passiert kaum einmal, dass die in eine so coole Rolle schlüpfen dürfen wie die Ninja-Oma in diesem Buch. Schon das Titelbild ist ein Lacher mit dieser Vermischung aus tüddeligen Oma-Accessoires wie Perlenkette und Stricknadeln im Dutt, die dann zu Kampfanzug und Wurfstern kombiniert werden. Und so geht es auch weiter. Oskar ist der Enkel der Ninja-Oma und freute sich natürlich riesig, als sie für eine Woche zu Besuch kam, in voller Kampfmontur. Ab dann kommt Oskar nicht mehr im Bus zur Schule, sondern saust am Seil dorthin, darf mit der Ninja-Oma die Lehrerin erschrecken und in der Pause von den Mitschülern bewundert werden, denen die Oma dann Karate beibringt. Auch darf Oskar mit der Oma Dinge machen, die ihm seine Mutter so nicht erlauben würde, z.B. sich im Schlamm wälzen und mit Blättern tarnen. Nur Sushi zum Abendessen? Das ist nicht Oskars Geschmack. Die ersten Friktionen ereignen sich dann beim Fußball. Nach einem noch cool anzusehenden Salto, der natürlich filmreif in Zeitlupe erfolgt, kickt die Oma so hart gegen den Ball, dass der glatt kaputt geht und das Training zu Ende ist. Das sorgt für Frust und Ärger. Oskar ermahnt die Oma entsprechend, sich ein wenig zurückzuhalten. Das verspricht sie und verschwindet in der Dunkelheit. Und bleibt erst einmal weg. Das wiederum findet Oskar auch nicht toll, erst recht nicht seine Mitschüler. Nicht einmal das Eichhörnchen will sich von ihm in der Pause mit Erdnüssen füttern lassen, ein toller kleiner Gag. Und das Fußballspiel geht auch irgendwie den Bach hinunter: der Gegner ist haushoch überlegen, bis… ja bis auf einmal ein Ninja auftaucht. Davon sind alle so erstaunt, dass Oskar sich den Ball schnappen kann und bis zum gegnerischen Tor durchkommt und den Ball mittels eines Zeitlupensaltos formvollendet versenkt. Und als Oskar sich am Ende mit seiner Oma wieder versöhnt, verspricht die ihm auch, kein Ninja mehr zu sein. Und hat gleich noch eine tolle Überraschung parat. Die Geschichte ist für die Zielgruppe von kleinen Lesern zwischen vier und sechs Jahren bestens geeignet. Durch Zeichentrickserien und andere Quellen kennen inzwischen sogar kleine Kinder die Figur des „Ninja“ und dessen Besonderheiten, sodass man nicht allzuviel zur Figur der Oma erklären muss. Die Bilder unterstützen die Geschichte auf dezente Weise und sorgen für zusätzliche Heiterkeit in diesem ohnehin schon ungewöhnlichen Kinderbuch. Insgesamt ein großer Spaß für die kleinen Zuhörer und auch die Vorleser und ein ideales Mitbringsel selbst für Großeltern.

Dieses Kinderbuch, so viel kann schon zu Beginn gesagt werden, hat das Potential, sich zu einem überaus beliebten Vorlesebuch für Großeltern zu entwickeln. Denn es passiert kaum einmal, dass die in eine so coole Rolle schlüpfen dürfen wie die Ninja-Oma in diesem Buch. Schon das Titelbild ist ein Lacher mit dieser Vermischung aus tüddeligen Oma-Accessoires wie Perlenkette und Stricknadeln im Dutt, die dann zu Kampfanzug und Wurfstern kombiniert werden. Und so geht es auch weiter. Oskar ist der Enkel der Ninja-Oma und freute sich natürlich riesig, als sie für eine Woche zu Besuch kam, in voller Kampfmontur. Ab dann kommt Oskar nicht mehr im Bus zur Schule, sondern saust am Seil dorthin, darf mit der Ninja-Oma die Lehrerin erschrecken und in der Pause von den Mitschülern bewundert werden, denen die Oma dann Karate beibringt. Auch darf Oskar mit der Oma Dinge machen, die ihm seine Mutter so nicht erlauben würde, z.B. sich im Schlamm wälzen und mit Blättern tarnen. Nur Sushi zum Abendessen? Das ist nicht Oskars Geschmack. Die ersten Friktionen ereignen sich dann beim Fußball. Nach einem noch cool anzusehenden Salto, der natürlich filmreif in Zeitlupe erfolgt, kickt die Oma so hart gegen den Ball, dass der glatt kaputt geht und das Training zu Ende ist. Das sorgt für Frust und Ärger. Oskar ermahnt die Oma entsprechend, sich ein wenig zurückzuhalten. Das verspricht sie und verschwindet in der Dunkelheit. Und bleibt erst einmal weg. Das wiederum findet Oskar auch nicht toll, erst recht nicht seine Mitschüler. Nicht einmal das Eichhörnchen will sich von ihm in der Pause mit Erdnüssen füttern lassen, ein toller kleiner Gag. Und das Fußballspiel geht auch irgendwie den Bach hinunter: der Gegner ist haushoch überlegen, bis… ja bis auf einmal ein Ninja auftaucht. Davon sind alle so erstaunt, dass Oskar sich den Ball schnappen kann und bis zum gegnerischen Tor durchkommt und den Ball mittels eines Zeitlupensaltos formvollendet versenkt. Und als Oskar sich am Ende mit seiner Oma wieder versöhnt, verspricht die ihm auch, kein Ninja mehr zu sein. Und hat gleich noch eine tolle Überraschung parat.

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Die Geschichte ist für die Zielgruppe von kleinen Lesern zwischen vier und sechs Jahren bestens geeignet. Durch Zeichentrickserien und andere Quellen kennen inzwischen sogar kleine Kinder die Figur des „Ninja“ und dessen Besonderheiten, sodass man nicht allzuviel zur Figur der Oma erklären muss. Die Bilder unterstützen die Geschichte auf dezente Weise und sorgen für zusätzliche Heiterkeit in diesem ohnehin schon ungewöhnlichen Kinderbuch.

Insgesamt ein großer Spaß für die kleinen Zuhörer und auch die Vorleser und ein ideales Mitbringsel selbst für Großeltern.

geschrieben am 22.02.2016 | 423 Wörter | 2303 Zeichen

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