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Web 2.0


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Rezension von

Matthias Gebhardt

Web 2.0 Das Buch „Web 2.0 – Neue Perspektiven für Marketing und Medien“ herausgegeben von Hass, Walsh und Kilian erschien 2008 im Springer Verlag. Mit dem Werk wollen die Autoren den bisherigen Forschungsstand rund um das Thema Web 2.0 bündeln und damit einen ersten Schritt zu einem einheitlichen Verständnis schaffen. Das Web 2.0 ist die neue Form des Internet. User legen im World Wide Web selbst Hand an und gestalten, bearbeiten und vernetzen Inhalte auf hohem qualitativen, wie auch quantitativen Niveau. Die Menschen geben Informationen, Tipps und Ratschläge weiter und das weitgehend auf kostenfreier Basis. Dadurch wächst das Potential entsprechender Plattformen unaufhaltsam, wie es sich auch in den letzten Jahren anhand von Webblogs, Kommunikations- und Videoportalen oder aber Wikis, Meinungsplattformen und Game Communities gezeigt hat. Es gibt also eine große Menge an offen interessierten und leicht zugänglichen Leuten, die Neues erfahren wollen, nach „Geheimtipps“ suchen und immer öfter auch ihr Kaufverhalten mit den Online-Inhalten abstimmen. Was gibt es besseres für einen Unternehmer? Das Paradies des Marketings sollte man meinen. Ob dies jedoch so einfach ist und ob das Web 2.0 neue Perspektiven für Marketing und Medien eröffnet, darauf geht man in wissenschaftlicher Weise in diesem Werk ein. In 4 Teilen werden die Grundlagen, Instrumente, Anwendungen im Marketing und die Anwendungen in den Medien behandelt. Dabei wird beispielsweise über die Strategien von Communities im Web 2.0 gesprochen, die sozialen Bindungen von Usern an die Web 2.0-Angebote werden erläutert oder aber die Potentiale für Unternehmer sowie die Kundengewinnung und –bindung im Web 2.0 oder die Kundeintegration an die Wertschöpfung am Beispiel des Buchmarktes erörtert. Diese einzelnen Unterpunkte werden durch unterschiedliche Autoren in abgeschlossenen Aufsätzen dargestellt – mit jeweils abschließendem Literaturverzeichnis. Neben Grundsatzdiskussionen zu theoretischer ausgelegten Themengebieten, wie der Diffusion von Web 2.0-Plattformen, werden auch praktische Bereiche angesprochen. So wird bei den Strategien von Communities ein verständliches Bild der Gesamtsituation geschaffen, wobei bereits Erlösquellen und einige Einflussfaktoren genannt sind. So manches Mal kann weiterhin eine praktisch verwertbare Information zwischen den Zeilen gefunden werden, dies bewirkt bestenfalls dann, dass die Informationen weitaus besser behalten werden können als bei gewöhnlicher Präsentation. Der theoretisch-wissenschaftliche Rahmen schafft also ein gutes Umfeld zum besseren Verstehen einzelner Teilbereiche und regt zu eigenen Ideen an. Das Leserinteresse und –verständnis wird zudem durch aktuelle Beispiele und damit etwa die Nennung entsprechender Beispiel-Web-Seiten nahezu spielerisch leicht aufrechterhalten. Wer jedoch Handlungsanleitungen erwartet, der sei gewarnt. Es werden zwar bestehende Handlungsformen vorgestellt, die erscheinen dann jedoch nur in aller Kürze. Zum äußeren Bild und der sprachlichen Gestaltung gibt es nur Positives und somit nur ein paar Anmerkungen: In klarer Gliederung und mit anschaulichen Abbildungen wird ein einheitliches Bild mit leichtem Überblick und einer sehr guten Basis für schnelles Verständnis geschaffen. Die Autoren kommen aus wissenschaftlicher Sicht um Fachbegriffe nicht umhin, wobei diese sogleich durch den nachfolgenden Text erläutert werden. Die Formulierungen im Fließtext an sich sind recht einfach gehalten und schaffen so einen gewünschten Lesefluss. Für die Handhabung ist weiter der feste Einband ein wahrer Komfort. Einziges Manko scheint der Preis von über 50 Euro. Wem Wissen etwas wert ist, der kann sich aber ohne Zweifel zum Kauf entscheiden. Summa summarum wird aus forschender Sicht ein extrem praxisrelevantes Thema wissenschaftlich behandelt, wodurch das Werk vor allem für Studenten, wissenschaftlich Interessierte und Versierte, aber auch für den entwickelnden Praktiker zu empfehlen ist. Der Leser kann in diesem überaus gelungenen Werk neue Denkanstöße und Handlungsansätze erfahren.

Das Buch „Web 2.0 – Neue Perspektiven für Marketing und Medien“ herausgegeben von Hass, Walsh und Kilian erschien 2008 im Springer Verlag. Mit dem Werk wollen die Autoren den bisherigen Forschungsstand rund um das Thema Web 2.0 bündeln und damit einen ersten Schritt zu einem einheitlichen Verständnis schaffen.

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Das Web 2.0 ist die neue Form des Internet. User legen im World Wide Web selbst Hand an und gestalten, bearbeiten und vernetzen Inhalte auf hohem qualitativen, wie auch quantitativen Niveau. Die Menschen geben Informationen, Tipps und Ratschläge weiter und das weitgehend auf kostenfreier Basis. Dadurch wächst das Potential entsprechender Plattformen unaufhaltsam, wie es sich auch in den letzten Jahren anhand von Webblogs, Kommunikations- und Videoportalen oder aber Wikis, Meinungsplattformen und Game Communities gezeigt hat.

Es gibt also eine große Menge an offen interessierten und leicht zugänglichen Leuten, die Neues erfahren wollen, nach „Geheimtipps“ suchen und immer öfter auch ihr Kaufverhalten mit den Online-Inhalten abstimmen. Was gibt es besseres für einen Unternehmer? Das Paradies des Marketings sollte man meinen. Ob dies jedoch so einfach ist und ob das Web 2.0 neue Perspektiven für Marketing und Medien eröffnet, darauf geht man in wissenschaftlicher Weise in diesem Werk ein.

In 4 Teilen werden die Grundlagen, Instrumente, Anwendungen im Marketing und die Anwendungen in den Medien behandelt. Dabei wird beispielsweise über die Strategien von Communities im Web 2.0 gesprochen, die sozialen Bindungen von Usern an die Web 2.0-Angebote werden erläutert oder aber die Potentiale für Unternehmer sowie die Kundengewinnung und –bindung im Web 2.0 oder die Kundeintegration an die Wertschöpfung am Beispiel des Buchmarktes erörtert. Diese einzelnen Unterpunkte werden durch unterschiedliche Autoren in abgeschlossenen Aufsätzen dargestellt – mit jeweils abschließendem Literaturverzeichnis.

Neben Grundsatzdiskussionen zu theoretischer ausgelegten Themengebieten, wie der Diffusion von Web 2.0-Plattformen, werden auch praktische Bereiche angesprochen. So wird bei den Strategien von Communities ein verständliches Bild der Gesamtsituation geschaffen, wobei bereits Erlösquellen und einige Einflussfaktoren genannt sind. So manches Mal kann weiterhin eine praktisch verwertbare Information zwischen den Zeilen gefunden werden, dies bewirkt bestenfalls dann, dass die Informationen weitaus besser behalten werden können als bei gewöhnlicher Präsentation. Der theoretisch-wissenschaftliche Rahmen schafft also ein gutes Umfeld zum besseren Verstehen einzelner Teilbereiche und regt zu eigenen Ideen an. Das Leserinteresse und –verständnis wird zudem durch aktuelle Beispiele und damit etwa die Nennung entsprechender Beispiel-Web-Seiten nahezu spielerisch leicht aufrechterhalten.

Wer jedoch Handlungsanleitungen erwartet, der sei gewarnt. Es werden zwar bestehende Handlungsformen vorgestellt, die erscheinen dann jedoch nur in aller KĂĽrze.

Zum äußeren Bild und der sprachlichen Gestaltung gibt es nur Positives und somit nur ein paar Anmerkungen: In klarer Gliederung und mit anschaulichen Abbildungen wird ein einheitliches Bild mit leichtem Überblick und einer sehr guten Basis für schnelles Verständnis geschaffen. Die Autoren kommen aus wissenschaftlicher Sicht um Fachbegriffe nicht umhin, wobei diese sogleich durch den nachfolgenden Text erläutert werden. Die Formulierungen im Fließtext an sich sind recht einfach gehalten und schaffen so einen gewünschten Lesefluss.

FĂĽr die Handhabung ist weiter der feste Einband ein wahrer Komfort.

Einziges Manko scheint der Preis von ĂĽber 50 Euro. Wem Wissen etwas wert ist, der kann sich aber ohne Zweifel zum Kauf entscheiden.

Summa summarum wird aus forschender Sicht ein extrem praxisrelevantes Thema wissenschaftlich behandelt, wodurch das Werk vor allem für Studenten, wissenschaftlich Interessierte und Versierte, aber auch für den entwickelnden Praktiker zu empfehlen ist. Der Leser kann in diesem überaus gelungenen Werk neue Denkanstöße und Handlungsansätze erfahren.

geschrieben am 15.08.2010 | 558 Wörter | 3557 Zeichen

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