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WeiÃźe Magie


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Rezension von

Anna Kneisel

Weiße Magie Alanis McLachlan erhält aus heiterem Himmel einen Anruf des ihr unbekannten Anwalts Eugene Wheeler, der ihr mitteilt, dass ihre Mutter verstorben ist. Sie reagiert ungewöhnlich gelassen und fragt sogar nach, ob sie denn jemand umgebracht hat – was auch zutrifft. Ihre Gelassenheit rührt daher, dass die Beziehung zu Barbra/ Athena oder wie sie auch geheißen haben mag so kompliziert war, dass die beiden sich zwanzig Jahre lang nicht gesehen haben. Mom war eine mit allen Wassern gewaschene Trickbetrügerin, die gemeinsam mit Partner Biddle Leuten das Geld aus der Tasche zog und sich auch nicht zu schade dafür war, die eigene Tochter für ihre Zwecke einzuspannen. Anscheinend hat sie sich zum Schluss doch noch in einem kleinen Ort in Arizona niedergelassen und einen kleinen Laden für okkulten Bedarf mit dem Namen „Weiße Magie – gut und günstig“ aufgemacht. Diesen Laden hat sie überraschenderweise ihrer Tochter testamentarisch vermacht. Alanis (das ist natürlich auch nicht ihr echter Name) macht sich direkt auf den Weg um den Tod ihrer Mutter zu rächen und ihr Erbe in Augenschein zu nehmen – auch wenn sie sich fragt, warum sie das überhaupt tun soll. Wheeler schlägt vor, den Laden einfach zu verkaufen – was vor allem in seinem eigenen finanziellen Interesse wäre, ebenso wie sein Angebot, alle Modalitäten bezüglich der Beisetzung Athenas zu regeln. Alanis lehnt also dankend ab und schaut sich erstmal in Ruhe um, lässt sich von einer Konkurrentin ihrer Mutter die Karten lesen. Unverhofft trifft sie auf eine „Mitbewohnerin“, einen gut aussehenden Polizisten und erhält eine Todesdrohung. Sie lernt einige Kunden ihrer Mutter kennen, die abgesehen von ein paar Ausnahmen erstaunlich dankbar sind. Das könnte auch daran liegen, dass jeder Stammkunde, der in den Laden kommt, eine kostenlose Runde Kartenlegen angeboten bekommt – was Alanis nach anfänglichem Zögern und Skepsis dem Tarot gegenüber erstaunlich leicht von der Hand geht. Zum Glück hat sie ein recht hilfreiches, jedoch stilistisch auffälliges Tarotbuch zur Hand, das ihr bei der Einarbeitung hilft. Zur Veranschaulichung gibt es zu jeder genannten Karte eine Illustration und Erklärung, sodass man als Leser immer weiß, was gerade Sache ist. Alanis hält sich und den Leser mit jeder Menge Witz und Sarkasmus bei Laune, selbst in den bedrohlichsten Situationen scheint sie einen kühlen Kopf zu bewahren. Auf diese Weise liest sich der Krimi äußerst unterhaltsam und es gibt immer wieder Momente zum Lachen, selbst wenn es um ernste Themen geht. Alle Krimifans, die auch mal lachen wollen, sind mit „Weiße Magie – mordsgünstig“ äußerst gut beraten. Wirklich lesenswert.

Alanis McLachlan erhält aus heiterem Himmel einen Anruf des ihr unbekannten Anwalts Eugene Wheeler, der ihr mitteilt, dass ihre Mutter verstorben ist. Sie reagiert ungewöhnlich gelassen und fragt sogar nach, ob sie denn jemand umgebracht hat – was auch zutrifft. Ihre Gelassenheit rührt daher, dass die Beziehung zu Barbra/ Athena oder wie sie auch geheißen haben mag so kompliziert war, dass die beiden sich zwanzig Jahre lang nicht gesehen haben. Mom war eine mit allen Wassern gewaschene Trickbetrügerin, die gemeinsam mit Partner Biddle Leuten das Geld aus der Tasche zog und sich auch nicht zu schade dafür war, die eigene Tochter für ihre Zwecke einzuspannen. Anscheinend hat sie sich zum Schluss doch noch in einem kleinen Ort in Arizona niedergelassen und einen kleinen Laden für okkulten Bedarf mit dem Namen „Weiße Magie – gut und günstig“ aufgemacht. Diesen Laden hat sie überraschenderweise ihrer Tochter testamentarisch vermacht.

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Alanis hält sich und den Leser mit jeder Menge Witz und Sarkasmus bei Laune, selbst in den bedrohlichsten Situationen scheint sie einen kühlen Kopf zu bewahren. Auf diese Weise liest sich der Krimi äußerst unterhaltsam und es gibt immer wieder Momente zum Lachen, selbst wenn es um ernste Themen geht. Alle Krimifans, die auch mal lachen wollen, sind mit „Weiße Magie – mordsgünstig“ äußerst gut beraten. Wirklich lesenswert.

geschrieben am 21.05.2015 | 414 Wörter | 2291 Zeichen

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