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Arabische Küche


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Rezension von

Lesefreund

Arabische Küche Kann man als Nicht-Küchenprofi einfach ein Kochbuch kaufen und anschließend die dort beschriebenen Rezepte gelingend zubereiten? Nicht unbedingt. Einige grundlegende handwerklich-kulinarische Fertigkeiten sollte man mit an den Start bringen. Dann geht es aber auch schon los. In dem vom Honos-Verlag herausgebrachten Band zur arabischen Küche aus der Reihe zu den besten landestypischen Rezepten der Welt wird der Leser zunächst mit einem Vorwort auf seine kulinarische Länderreise vorbereitet. Was ist typisch für die sogenannte arabischen Welt, die sich bei näherem Hinsehen als eine Vielzahl an unterschiedlichen kulturellen Einflüssen und Überlieferungen erweist? Zunächst einmal sind es natürlich die Zutaten für deren Küche - und die Essgewohnheiten, zu denen nicht nur ein Schwerpunkt in vegetarischer Küche, sondern eben auch der Fastenmonat zählt. Für ein gelingendes Gericht dieser Küche bedarf es einiger Zutaten, die das heimische Lager nicht selbstverständlich vorrätig hat. So beispielsweise den - oder das - Couscous, eine Beilage aus Weizengrieß, die sowohl für herzhafte Hauptgerichte als auch für Nachspeisen verwendet werden kann. Datteln und Feigen kennt man natürlich und isst sie, auch ohne dass man arabisch kochen würde. Doch wie sich zeigen wird, kann man aus diesen Trockenfrüchten ein paar besonders schmackhafte Leckereien wie Desserts, Fruchtspeisen oder Backwaren zubereiten. Es müssen jedoch nicht alle Zutaten zur Hand sein, damit man mit dem Kochen beginnen kann. Wer etwa nicht auf Orangenblütenwasser, Kreuzkümmel oder andere Feinheiten zurückgreifen kann, für den empfehlen die Rezepte jeweils einen einheimischen Ersatz. Den Auftakt bilden erwartungsgemäß die Vorspeisen. In diesem ersten Kapitel steht Kaltes neben Warmem, also beispielsweise das Zucchinimus mit Schafskäse neben dem warmen Linsensalat oder der Möhrensalat mit Orangen neben dem Kichererbsenpüree. Für jedes Gericht findet der Leser - gleichsam als Appetizer - jeweils ein großformatiges Photo mit dem fertig zubereiteten Essen, eine stichpunktartige Zutatenliste sowie fünf bebilderte Zubereitungsstufen mit kurzen Erläuterungen. Die mit einem farbigen Punkt unterlegten Tipps geben Hinweise zu möglichen Alternativ-Zutaten oder erklären beispielsweise spezielle Zubereitungsarten weniger bekannter Zutaten. Mithilfe dieser Präsentationsweise der einzelnen Gerichte samt ihrer Zubereitung kann auch der Laie mit ein wenig Überlegung ans Ziel seiner arabischen Kochträume gelangen. Natürlich gelten für Suppen und Eintöpfe andere Regeln als etwa für Gerichte mit Fisch, Fleisch oder Geflügel. Und die Gemüsegerichte folgen wiederum anderen Zubereitungs-Gesetzmäßigkeiten. Doch mit ein wenig Übung - und Hunger - bildet man schon bald ein Team mit seinem Buch, so dass das Kochen unter Anleitung mit der Zeit leichter von der Hand geht und nicht einmal unbedingt für jedes Rezept mehr nachgeschlagen werden muss. Insgesamt ist ein Kochbuch natürlich immer eine feine Sache - vorausgesetzt, die Angaben stimmen. Dies ist hier der Fall. Im Selbstversuch ist es mir gelungen, verschiedene Gerichte ohne größere Vorkenntnisse nachzukochen und anschließend mit Genuss verzehren und Gästen servieren zu können. Es gab keine Beanstandungen. Wer sich also für die Küche der arabischen Welt - und speziell für die Zubereitung deren Gerichte - interessiert, der kann mit diesem Buch einen guten Weg in die kulinarische arabische Welt finden.

Kann man als Nicht-Küchenprofi einfach ein Kochbuch kaufen und anschließend die dort beschriebenen Rezepte gelingend zubereiten? Nicht unbedingt. Einige grundlegende handwerklich-kulinarische Fertigkeiten sollte man mit an den Start bringen. Dann geht es aber auch schon los. In dem vom Honos-Verlag herausgebrachten Band zur arabischen Küche aus der Reihe zu den besten landestypischen Rezepten der Welt wird der Leser zunächst mit einem Vorwort auf seine kulinarische Länderreise vorbereitet.

Was ist typisch für die sogenannte arabischen Welt, die sich bei näherem Hinsehen als eine Vielzahl an unterschiedlichen kulturellen Einflüssen und Überlieferungen erweist? Zunächst einmal sind es natürlich die Zutaten für deren Küche - und die Essgewohnheiten, zu denen nicht nur ein Schwerpunkt in vegetarischer Küche, sondern eben auch der Fastenmonat zählt. Für ein gelingendes Gericht dieser Küche bedarf es einiger Zutaten, die das heimische Lager nicht selbstverständlich vorrätig hat. So beispielsweise den - oder das - Couscous, eine Beilage aus Weizengrieß, die sowohl für herzhafte Hauptgerichte als auch für Nachspeisen verwendet werden kann. Datteln und Feigen kennt man natürlich und isst sie, auch ohne dass man arabisch kochen würde. Doch wie sich zeigen wird, kann man aus diesen Trockenfrüchten ein paar besonders schmackhafte Leckereien wie Desserts, Fruchtspeisen oder Backwaren zubereiten.

Es müssen jedoch nicht alle Zutaten zur Hand sein, damit man mit dem Kochen beginnen kann. Wer etwa nicht auf Orangenblütenwasser, Kreuzkümmel oder andere Feinheiten zurückgreifen kann, für den empfehlen die Rezepte jeweils einen einheimischen Ersatz. Den Auftakt bilden erwartungsgemäß die Vorspeisen. In diesem ersten Kapitel steht Kaltes neben Warmem, also beispielsweise das Zucchinimus mit Schafskäse neben dem warmen Linsensalat oder der Möhrensalat mit Orangen neben dem Kichererbsenpüree. Für jedes Gericht findet der Leser - gleichsam als Appetizer - jeweils ein großformatiges Photo mit dem fertig zubereiteten Essen, eine stichpunktartige Zutatenliste sowie fünf bebilderte Zubereitungsstufen mit kurzen Erläuterungen. Die mit einem farbigen Punkt unterlegten Tipps geben Hinweise zu möglichen Alternativ-Zutaten oder erklären beispielsweise spezielle Zubereitungsarten weniger bekannter Zutaten.

Mithilfe dieser Präsentationsweise der einzelnen Gerichte samt ihrer Zubereitung kann auch der Laie mit ein wenig Überlegung ans Ziel seiner arabischen Kochträume gelangen. Natürlich gelten für Suppen und Eintöpfe andere Regeln als etwa für Gerichte mit Fisch, Fleisch oder Geflügel. Und die Gemüsegerichte folgen wiederum anderen Zubereitungs-Gesetzmäßigkeiten. Doch mit ein wenig Übung - und Hunger - bildet man schon bald ein Team mit seinem Buch, so dass das Kochen unter Anleitung mit der Zeit leichter von der Hand geht und nicht einmal unbedingt für jedes Rezept mehr nachgeschlagen werden muss.

Insgesamt ist ein Kochbuch natürlich immer eine feine Sache - vorausgesetzt, die Angaben stimmen. Dies ist hier der Fall. Im Selbstversuch ist es mir gelungen, verschiedene Gerichte ohne größere Vorkenntnisse nachzukochen und anschließend mit Genuss verzehren und Gästen servieren zu können. Es gab keine Beanstandungen. Wer sich also für die Küche der arabischen Welt - und speziell für die Zubereitung deren Gerichte - interessiert, der kann mit diesem Buch einen guten Weg in die kulinarische arabische Welt finden.

geschrieben am 15.10.2007 | 474 Wörter | 3015 Zeichen

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