
| ISBN | 3453528220 | |
| Buchreihe | Die verborgene Stadt | |
| Autor | Vadim Panov | |
| Verlag | Heyne | |
| Sprache | deutsch | |
| Seiten | 656 | |
| Erscheinungsjahr | 2011 | |
| Extras | - |

„Die Hexe“ ist der dritte Band der Erfolgsreihe des russischen Autors Vadim Panov um „Die Verborgene Stadt“ und erschien im Juni 2011. Die ersten beiden Teile „Die Prophezeiung“ und „Das Opfer“ sind bereits im Juni und November 2010 erschienen. Alle drei Bände werden als Taschenbücher vom Heyne-Verlag herausgebracht.

Wieder einmal ist die Verborgene Stadt in Gefahr. Die mächtige Hexe Kara ist hinter das Geheimnis gekommen, wie sie die gefährlichen Schwarzen Morjanen erschaffen kann, und nun setzt sie alles daran, ihr Wissen umzusetzen. Die Söldner Artjom, Jana und Cortes müssen sich dieses Mal auf eigene Kosten bemühen, die Gefahr abzuwenden. Dabei ist die Geheimhaltung der Verborgenen Stadt bedrohter als jemals zuvor, denn um von ihren wahren Machenschaften abzulenken, inszeniert Kara eine Show, die alle miteinbezieht. Die drei Herrscherhäuser, die einzelnen Clans und die ganz gewöhnlichen Menschen, zwischen denen Kara einen Krieg entfachen will. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt fehlt auch noch Santiago, der alle Hände voll damit zu tun hat, zu beweisen, dass er kein Verräter ist.
„Die Hexe“ übertrifft mal wieder alle Verwicklungen, die der Autor in den ersten beiden Bänden geschaffen hat. Zahlreiche neue Charaktere treten auf den Plan, die wieder einmal jeder ihr eigenes Ziel verfolgen und immer wieder die Seiten wechseln. So springt auch die Erzählperspektive immer wieder zwischen den einzelnen Personen hin und her. Teilweise erfährt man Dinge, die die Protagonisten noch nicht wissen und brennt darauf, dass sie endlich die Zusammenhänge begreifen möchten. Dann wieder erhält man nur Andeutungen und Bruchstücke, die die Spannung steigern, ohne dass man als Leser nun mehr weiß als vorher.
Die Söldner stehen wieder im Mittelpunkt dieses Geflechts aus Intrigen und Verschwörungen. Da Santiago dieses Mal nicht ihr Auftraggeber ist, wird es für sie noch schwieriger, ihre Aktionen in die Tat umzusetzen. Nicht nur müssen sie alles selbst finanzieren, sie haben auch nicht so viele Helfer und Hilfsmittel zur Verfügung wie der mächtige Komissar. Zudem sehen sie sich einer zusätzlichen Bedrohung ausgesetzt: den Menschen, denen Kara durch mehrere geschickte Manöver langsam die Verborgene Stadt offenbaren will und deren magische Bewohner zugleich als bösartige Monster darstellen möchte.
Fazit: Auch „Die Hexe“ ist wieder ein genialer, spannungsgeladener und witzig geschriebener Roman von Vadim Panov. Meiner Meinung nach übertrifft er die beiden Vorgänger sogar noch. Bitte, Herr Panov, schreiben Sie weiter!
geschrieben am 04.08.2011 | 377 Wörter | 2217 Zeichen
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