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Das große Mittelerde Lexikon


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Luitgard Gebhardt

Das große Mittelerde Lexikon Seit ungefähr 50 Jahren gibt es die mythische Welt "Mittelerde" des britischen Autors J.R.R. Tolkien und Millionen Menschen haben seine Bücher verschlungen. Dabei staunt der Leser, wie komplex Tolkien seine Fantasiewelt gestaltet hat. Alles ist miteinander verbunden und baut aufeinander auf. Ein Lexikon hilft hier den Überblick zu behalten. In diesem Bereich findet man im Deutschen das Standardwerk zur Welt des „Herr der Ringe“, des „Hobbit“ und des „Silmarillion“: „Das große Mittelerde-Lexikon. Ein alphabetischer Führer zur Fantasy-Welt von J. R. R. Tolkien“. Das Buch erschien 2012 bereits in der 4. Auflage und stellt ein umfangreiches Nachschlagewerk dar. Die amerikanische Fassung von Robert Foster (die bereits seit 1971 unter dem Titel „The Complete Guide to Middle-Earth“ veröffentlicht ist) wurde hier von Helmut W. Pesch, dem führenden Tolkien-Experten Deutschlands, übersetzt, sachkundig bearbeitet und ergänzt. Das bedeutet Fehlerbereinigung und Erweiterung der Einträge; die deutsche Übersetzung ist also besser als das Original selbst. In diesem verlässlichen Nachschlagewerk sind alle Details der drei Zeitalter aufgeführt und alphabetisch sortiert. Geschichtliches, Geografisches oder Daten aller auftretenden Personen werden berücksichtigt. Das Verzeichnis ist an Ausführlichkeit und Genauigkeit kaum zu überbieten. Es gibt ausführliche Textverweise auf die deutschen Ausgaben von Tolkiens Werken, dabei wird sowohl auf die alte als auch die neue Übersetzung der Bücher „der Herr der Ringe“ und „der Hobbit“ hingewiesen. Die Artikel umfassen jedes erdenkliche Stichwort und sind trotz ihrer Detailfülle für Laien verständlich. Illustrationen oder Fotos gibt es nicht; das Nachschlagewerk konzentriert sich auf reine Sachinformationen. Über den alphabethischen Teil hinaus findet man drei Anhänge mit einer Chronologie der Frühzeit von Arda, mehreren Stammbäumen sowie einer Buchstabentabelle der elbischen Tengwar. Das fundierte vollständige und detaillreiche Lexikon ist übersichtlich und gibt umfangreiche Information über Mittelerde, dessen Bewohnern, Hintergründen, Personen, Begriffen… Hier bleibt keine Frage offen. Der einzige Makel an der Ausgabe ist die Form des Buches. Das Taschenbuch übersteht wahrscheinlich nur mit sorgsamster Behandlung das Lesen, Blättern und immer wieder Durchforsten nach Informationen. Ein fest gebundenes Buch wäre hier angebracht gewesen. Allerdings gäbe es dieses wahrscheinlich nicht zu diesem unschlagbar günstigen Preis von 10 Euro. Fazit: Als Begleitbuch zu den Büchern Tolkiens oder einfach zum Stöbern in Tolkiens Welt ist das Lexikon sowohl für Tolkien-Fans als auch für „Herr der Ringe“-Laien eine lohnende Anschaffung.

Seit ungefähr 50 Jahren gibt es die mythische Welt "Mittelerde" des britischen Autors J.R.R. Tolkien und Millionen Menschen haben seine Bücher verschlungen. Dabei staunt der Leser, wie komplex Tolkien seine Fantasiewelt gestaltet hat. Alles ist miteinander verbunden und baut aufeinander auf. Ein Lexikon hilft hier den Überblick zu behalten.

In diesem Bereich findet man im Deutschen das Standardwerk zur Welt des „Herr der Ringe“, des „Hobbit“ und des „Silmarillion“: „Das große Mittelerde-Lexikon. Ein alphabetischer Führer zur Fantasy-Welt von J. R. R. Tolkien“.

Das Buch erschien 2012 bereits in der 4. Auflage und stellt ein umfangreiches Nachschlagewerk dar.

Die amerikanische Fassung von Robert Foster (die bereits seit 1971 unter dem Titel „The Complete Guide to Middle-Earth“ veröffentlicht ist) wurde hier von Helmut W. Pesch, dem führenden Tolkien-Experten Deutschlands, übersetzt, sachkundig bearbeitet und ergänzt. Das bedeutet Fehlerbereinigung und Erweiterung der Einträge; die deutsche Übersetzung ist also besser als das Original selbst.

In diesem verlässlichen Nachschlagewerk sind alle Details der drei Zeitalter aufgeführt und alphabetisch sortiert. Geschichtliches, Geografisches oder Daten aller auftretenden Personen werden berücksichtigt. Das Verzeichnis ist an Ausführlichkeit und Genauigkeit kaum zu überbieten. Es gibt ausführliche Textverweise auf die deutschen Ausgaben von Tolkiens Werken, dabei wird sowohl auf die alte als auch die neue Übersetzung der Bücher „der Herr der Ringe“ und „der Hobbit“ hingewiesen.

Die Artikel umfassen jedes erdenkliche Stichwort und sind trotz ihrer Detailfülle für Laien verständlich. Illustrationen oder Fotos gibt es nicht; das Nachschlagewerk konzentriert sich auf reine Sachinformationen. Über den alphabethischen Teil hinaus findet man drei Anhänge mit einer Chronologie der Frühzeit von Arda, mehreren Stammbäumen sowie einer Buchstabentabelle der elbischen Tengwar.

Das fundierte vollständige und detaillreiche Lexikon ist übersichtlich und gibt umfangreiche Information über Mittelerde, dessen Bewohnern, Hintergründen, Personen, Begriffen… Hier bleibt keine Frage offen.

Der einzige Makel an der Ausgabe ist die Form des Buches. Das Taschenbuch übersteht wahrscheinlich nur mit sorgsamster Behandlung das Lesen, Blättern und immer wieder Durchforsten nach Informationen. Ein fest gebundenes Buch wäre hier angebracht gewesen. Allerdings gäbe es dieses wahrscheinlich nicht zu diesem unschlagbar günstigen Preis von 10 Euro.

Fazit: Als Begleitbuch zu den Büchern Tolkiens oder einfach zum Stöbern in Tolkiens Welt ist das Lexikon sowohl für Tolkien-Fans als auch für „Herr der Ringe“-Laien eine lohnende Anschaffung.

geschrieben am 31.10.2012 | 368 Wörter | 2395 Zeichen

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