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Joyland


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Rezension von

Letterschming

Joyland "Joyland" von dem US-amerikanischen Autor Stephen King ist im Juni 2013 in gebundener Form beim Heyne-Verlag erschienen. Joyland ist ein Vergnügungspark an der Küste von North Carolina. Hier arbeitet der junge Devin Jones, um sich sein Studium zu finanzieren. Nachdem ihn seine Freundin vor Kurzem verlassen hat, ist das kunterbunte Leben der Schausteller für Devin eine willkommene Ablenkung. Doch der Park birgt auch seine düsteren Geheimnisse. So soll es in der Geisterbahn spuken, seitdem dort vor Jahren ein Mädchen umgebracht wurde. Devin stellt Nachforschungen an und bringt sich damit selbst in große Gefahr. Ich bin kein langjähriger Fan von Stephen King, der jedes neue Werk sofort verschlungen hat, sondern habe nur ab und zu den einen oder anderen Roman des Autors gelesen, wenn mich die Geschichte angesprochen hat. Das war bei "Joyland" der Fall. Ein Vergnügungspark, Zirkus oder Jahrmarkt in Kombination mit einer Horrorgeschichte – solche Geschichten haben mir schon immer gefallen und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Da ich die Thematik interessant finde, fiel es mir auch nicht schwer, in die Geschichte hineinzukommen, selbst wenn die Beschreibung der Gegebenheiten am Anfang sehr ausführlich ist. Bei mir hat das dafür gesorgt, dass ich mir alles sehr bildlich und detailliert vorstellen und mich wirklich in die Kulisse des unheimlichen Vergnügungspark hineinversetzen konnte, auch wenn gerade die Sonne schien und es dreißig Grad warm war. Schon nach wenigen Seiten war ich tief in der Geschichte versunken. Es gibt Bücher von King, die mir gut gefallen haben, und welche, die ich weniger mochte, aber zweifellos besitzt der Autor ein grandioses Talent dafür, klare Bilder im Kopf seiner Leser entstehen zu lassen. Man hat selbst das Gefühl, mit Devin durch den Park zu streifen. Auch die Personen, die in dieser Geschichte vorkommen, lernt man gut kennen. Dabei verlieren sie jedoch nie ihre geheimnisvolle Aura, egal, wie oft sie auftauchen. Dadurch kann man die ganze Zeit mit Devin fiebern und versuchen herauszufinden, wer vertrauenswürdig ist und wer nicht. Bei "Joyland" handelt es sich nicht um eine Gemetzelgeschichte. Wer also den blanken Horror erwartet, ist mit dem Roman falsch beraten. Stattdessen setzt der Autor hier mal wieder auf subtile Andeutungen. Ohne das allzu viel passiert, hat man schon nach kurzer Zeit eine Gänsehaut. Mit angehaltenem Atem liest man weiter, weil man immerzu das Gefühl hat, das gleich etwas Schlimmes passieren muss. So sind die gerade mal dreihundertfünfzig Seiten viel zu schnell durchgelesen. Fazit: "Joyland" ist mal wieder ein richtig schöner Roman von Stephen King, in dem der Autor auf's Neue beweist, dass er nicht nur hervorragend fiktive Welten und fiktive Menschen lebendig werden lassen, sondern den Leser auch durch eine ganze Geschichte hindurch fesseln und gruseln kann. Wer darüber hinaus noch ein gewisses Faible für Horrorgeschichten in Vergnügungsparks hat, für den ist das diesmalige Thema noch das Sahnehäubchen.

"Joyland" von dem US-amerikanischen Autor Stephen King ist im Juni 2013 in gebundener Form beim Heyne-Verlag erschienen.

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Buchtitel
2
06.06.2016
4
06.06.2016

Joyland ist ein Vergnügungspark an der Küste von North Carolina. Hier arbeitet der junge Devin Jones, um sich sein Studium zu finanzieren. Nachdem ihn seine Freundin vor Kurzem verlassen hat, ist das kunterbunte Leben der Schausteller für Devin eine willkommene Ablenkung. Doch der Park birgt auch seine düsteren Geheimnisse. So soll es in der Geisterbahn spuken, seitdem dort vor Jahren ein Mädchen umgebracht wurde. Devin stellt Nachforschungen an und bringt sich damit selbst in große Gefahr.

Ich bin kein langjähriger Fan von Stephen King, der jedes neue Werk sofort verschlungen hat, sondern habe nur ab und zu den einen oder anderen Roman des Autors gelesen, wenn mich die Geschichte angesprochen hat. Das war bei "Joyland" der Fall. Ein Vergnügungspark, Zirkus oder Jahrmarkt in Kombination mit einer Horrorgeschichte – solche Geschichten haben mir schon immer gefallen und der Klappentext klang sehr vielversprechend. Da ich die Thematik interessant finde, fiel es mir auch nicht schwer, in die Geschichte hineinzukommen, selbst wenn die Beschreibung der Gegebenheiten am Anfang sehr ausführlich ist. Bei mir hat das dafür gesorgt, dass ich mir alles sehr bildlich und detailliert vorstellen und mich wirklich in die Kulisse des unheimlichen Vergnügungspark hineinversetzen konnte, auch wenn gerade die Sonne schien und es dreißig Grad warm war.

Schon nach wenigen Seiten war ich tief in der Geschichte versunken. Es gibt Bücher von King, die mir gut gefallen haben, und welche, die ich weniger mochte, aber zweifellos besitzt der Autor ein grandioses Talent dafür, klare Bilder im Kopf seiner Leser entstehen zu lassen. Man hat selbst das Gefühl, mit Devin durch den Park zu streifen. Auch die Personen, die in dieser Geschichte vorkommen, lernt man gut kennen. Dabei verlieren sie jedoch nie ihre geheimnisvolle Aura, egal, wie oft sie auftauchen. Dadurch kann man die ganze Zeit mit Devin fiebern und versuchen herauszufinden, wer vertrauenswürdig ist und wer nicht.

Bei "Joyland" handelt es sich nicht um eine Gemetzelgeschichte. Wer also den blanken Horror erwartet, ist mit dem Roman falsch beraten. Stattdessen setzt der Autor hier mal wieder auf subtile Andeutungen. Ohne das allzu viel passiert, hat man schon nach kurzer Zeit eine Gänsehaut. Mit angehaltenem Atem liest man weiter, weil man immerzu das Gefühl hat, das gleich etwas Schlimmes passieren muss. So sind die gerade mal dreihundertfünfzig Seiten viel zu schnell durchgelesen.

Fazit: "Joyland" ist mal wieder ein richtig schöner Roman von Stephen King, in dem der Autor auf's Neue beweist, dass er nicht nur hervorragend fiktive Welten und fiktive Menschen lebendig werden lassen, sondern den Leser auch durch eine ganze Geschichte hindurch fesseln und gruseln kann. Wer darüber hinaus noch ein gewisses Faible für Horrorgeschichten in Vergnügungsparks hat, für den ist das diesmalige Thema noch das Sahnehäubchen.

geschrieben am 20.07.2013 | 462 Wörter | 2552 Zeichen

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