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Kräuter & Gewürze als Medizin


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Informationen zum Buch
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  Extras

Rezension von

Ragan Tanger

Kräuter & Gewürze als Medizin Mutter Natur stillt ihre Kinder Ein altes Indianersprichwort hat auch in unseren modernen Zeiten immer noch Bestand: Alles, was du in einem Umkreis von einem Fußtagesmarsch Entfernung an Pflanzen findest, genügt für deine persönliche Gesundheit. Kräuter und Gewürze haben natürliche Heilkräfte, die nicht nur den alten Indianern, sondern auch den modernen Stadtmenschen helfen. Man muss sie ja nicht, wiewohl auch dies sicher zu empfehlen wäre, selber sammeln und pflücken gehen. Im Systemed-Verlag hat der Medizinjournalist Klaus Oberbeil ein weiteres Werk seiner Gesundheitsinformationen auf den Markt gebracht, das die Apotheke der Natur in einem übersichtlichen Kompendium zusammenfasst. Nach einer kurzen, leider etwas oberflächlichen Einleitung (Schlankheit? Fitness? Warum dem Wahn so penetrant folgen.), folgt ein ausführliches und handwerklich sehr profundes Verzeichnis der einzelnen Pflanzen. Die Welt der Kräuter macht den Anfang, die Gewürze folgen und ein Überblick über die gängigsten Beschwerden und Krankheiten, die man mit den zuvor vorgestellten Mitteln heilen, zumindest aber lindern kann, bildet den Abschluss dieses Buches. Stark ist die Doppelseite jeder einzelnen Pflanze: ein schönes Foto, Warnhinweise und Rezepttipps, dazu Kennzeichen, Verbreitung, medizinische Wirkungen, Inhaltsstoffe und Ernte- und Verwendungshinweise bilden einer sehr guten Rahmen, in dem jedes Gewürz und jedes Kraut entsprechend gewürdigt werden. Man erfährt, mit welchen Stoffen man das Immunsystem stärken kann, wie man einen starken oder schwachen Thymian-Tee zubereitet, welche Böden der Sanddorn bevorzugt, wie Majoran Hustenanfälle lindern kann oder wie man einen tollen Waldmeisteraufguss zaubert. All das und viel mehr ist hier gegeben. Toll ist vor allen Dingen, dass man hier auch die unbekannten oder in Vergessenheit geratenen Pflanzen wieder kennenlernen darf: Alant, Herzgespann, Löffelkraut, Portulak oder Ysop sind nur einige der hilfreichen Schönheiten, die es zu entdecken gilt. Fazit: Das eigentliche Anliegen des Werkes gelingt Oberbeil ausgezeichnet. Er stellt nämlich nicht nur die wichtigsten Pflanzen vor, sondern deutlich mehr und untersucht dabei die entscheidenden Aspekte. Die Sprache ist einfach, die Hinweise anwendungsfreundlich, die Möglichkeiten nachvollziehbar, das Interesse wird geweckt – ein guter Begleiter, der auch in vielen Jahren noch Freude machen wird. Nicht ganz so toll finde ich Einleitung und Schlussteil (mit den Beschwerden), wo mir zu einfach und trivial argumentiert wird, die allzu schönen Fotos und die modernen Schlagwörter konterkarieren dabei ein wenig den wertvollen Inhalt. Nun kann man aber bedenkenlos darüber hinweg sehen, denn es kommt ja bekanntlich auf das Wesentliche an, da kann die Verpackung auch mal irreführend sein. Es gibt schließlich nur den einen Weg zurück und in die Natur; hiermit kann ein erster Schritt getan werden.

Mutter Natur stillt ihre Kinder

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Ein altes Indianersprichwort hat auch in unseren modernen Zeiten immer noch Bestand: Alles, was du in einem Umkreis von einem Fußtagesmarsch Entfernung an Pflanzen findest, genügt für deine persönliche Gesundheit. Kräuter und Gewürze haben natürliche Heilkräfte, die nicht nur den alten Indianern, sondern auch den modernen Stadtmenschen helfen. Man muss sie ja nicht, wiewohl auch dies sicher zu empfehlen wäre, selber sammeln und pflücken gehen.

Im Systemed-Verlag hat der Medizinjournalist Klaus Oberbeil ein weiteres Werk seiner Gesundheitsinformationen auf den Markt gebracht, das die Apotheke der Natur in einem übersichtlichen Kompendium zusammenfasst. Nach einer kurzen, leider etwas oberflächlichen Einleitung (Schlankheit? Fitness? Warum dem Wahn so penetrant folgen.), folgt ein ausführliches und handwerklich sehr profundes Verzeichnis der einzelnen Pflanzen. Die Welt der Kräuter macht den Anfang, die Gewürze folgen und ein Überblick über die gängigsten Beschwerden und Krankheiten, die man mit den zuvor vorgestellten Mitteln heilen, zumindest aber lindern kann, bildet den Abschluss dieses Buches.

Stark ist die Doppelseite jeder einzelnen Pflanze: ein schönes Foto, Warnhinweise und Rezepttipps, dazu Kennzeichen, Verbreitung, medizinische Wirkungen, Inhaltsstoffe und Ernte- und Verwendungshinweise bilden einer sehr guten Rahmen, in dem jedes Gewürz und jedes Kraut entsprechend gewürdigt werden. Man erfährt, mit welchen Stoffen man das Immunsystem stärken kann, wie man einen starken oder schwachen Thymian-Tee zubereitet, welche Böden der Sanddorn bevorzugt, wie Majoran Hustenanfälle lindern kann oder wie man einen tollen Waldmeisteraufguss zaubert. All das und viel mehr ist hier gegeben.

Toll ist vor allen Dingen, dass man hier auch die unbekannten oder in Vergessenheit geratenen Pflanzen wieder kennenlernen darf: Alant, Herzgespann, Löffelkraut, Portulak oder Ysop sind nur einige der hilfreichen Schönheiten, die es zu entdecken gilt.

Fazit: Das eigentliche Anliegen des Werkes gelingt Oberbeil ausgezeichnet. Er stellt nämlich nicht nur die wichtigsten Pflanzen vor, sondern deutlich mehr und untersucht dabei die entscheidenden Aspekte. Die Sprache ist einfach, die Hinweise anwendungsfreundlich, die Möglichkeiten nachvollziehbar, das Interesse wird geweckt – ein guter Begleiter, der auch in vielen Jahren noch Freude machen wird.

Nicht ganz so toll finde ich Einleitung und Schlussteil (mit den Beschwerden), wo mir zu einfach und trivial argumentiert wird, die allzu schönen Fotos und die modernen Schlagwörter konterkarieren dabei ein wenig den wertvollen Inhalt. Nun kann man aber bedenkenlos darüber hinweg sehen, denn es kommt ja bekanntlich auf das Wesentliche an, da kann die Verpackung auch mal irreführend sein. Es gibt schließlich nur den einen Weg zurück und in die Natur; hiermit kann ein erster Schritt getan werden.

geschrieben am 19.12.2011 | 408 Wörter | 2490 Zeichen

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