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Früher... war ich ein richtiger Ficker


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Rezension von

Oliver Lippert

Früher... war ich ein richtiger Ficker Kurt Molzer hatte aus Sicht vieler Männer wahrscheinlich den Traumjob schlechthin in seiner Funktion als Chefredakteur des Penthouse-Magazins. Flüge rund um die Welt, einen Porsche als Dienstwagen und in seiner Gegenwart: Frauen. Egal wo, im Büro, auf Besuch, auf Straße, beim Essen, auf Reisen et cetera. Nach einer machomäßigen Aussage im Fernsehen bekommt Kurt Molzer eine Reihe von Briefen und eine Frau beleidigt ihn – DEN Chefredakteur und Macho dieser Welt – auf eine Art und Weise die schon sehr ungewöhnlich ist. Gleichzeitig beschimpfend und doch auf ihre Weise höflich schreibt die Frau ihm ihre Meinung. Absurderweise entsteht daraus, das, was wir Liebe nennen. Langsam aber sicher tasten sich die Beiden ran an den jeweils Anderen, korrespondieren und treffen sich auch einmal. Danach herrscht im Kopf Kurt Molzers Chaos. Das Macholeben - für das ihn die Leserschaft beneidet – aufgeben oder die Liebe sausen lassen, die ihn fortan nicht mehr aus dem Kopf geht? Sein Sexleben und Untreue aufgeben für traute Zweisamkeit und was das Leben mit ihr sonst noch zu bieten hat? Kurt Molzers Geschichte ist für seine Fangemeinde bestimmt interessant und ich könnte mir vorstellen, dass es einigen ebenso geht wie einem Gesprächspartner, der ebenfalls im Buch vorkommt und sich fragt: „Wieso hast DU dich für diesen Schritt entschieden?“ Meint: Du schmeißt alles (nur) wegen der großen Liebe weg, willst nur mit einer einzigen Frau schlafen, kein Leben mehr in Saus und Braus? Doof? Fieber? Krank? Aber das hat den ehemaligen Chefredakteur damals schon laut Buch nicht allzu sehr interessiert und nun wird sich das wahrscheinlich in Richtung Null bewegt haben. Im Buch sind übrigens Ideen zu ein-zwei weiteren Büchern von Kurt Molzer enthalten und auch der Autor scheint nicht ganz abgeneigt davon zu sein weitere zu schreiben. Wir dürfen also gespannt sein mit was Kurt Molzer noch aufwarten wird.

Kurt Molzer hatte aus Sicht vieler Männer wahrscheinlich den Traumjob schlechthin in seiner Funktion als Chefredakteur des Penthouse-Magazins. Flüge rund um die Welt, einen Porsche als Dienstwagen und in seiner Gegenwart: Frauen. Egal wo, im Büro, auf Besuch, auf Straße, beim Essen, auf Reisen et cetera.

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Nach einer machomäßigen Aussage im Fernsehen bekommt Kurt Molzer eine Reihe von Briefen und eine Frau beleidigt ihn – DEN Chefredakteur und Macho dieser Welt – auf eine Art und Weise die schon sehr ungewöhnlich ist. Gleichzeitig beschimpfend und doch auf ihre Weise höflich schreibt die Frau ihm ihre Meinung.

Absurderweise entsteht daraus, das, was wir Liebe nennen. Langsam aber sicher tasten sich die Beiden ran an den jeweils Anderen, korrespondieren und treffen sich auch einmal. Danach herrscht im Kopf Kurt Molzers Chaos. Das Macholeben - für das ihn die Leserschaft beneidet – aufgeben oder die Liebe sausen lassen, die ihn fortan nicht mehr aus dem Kopf geht? Sein Sexleben und Untreue aufgeben für traute Zweisamkeit und was das Leben mit ihr sonst noch zu bieten hat?

Kurt Molzers Geschichte ist für seine Fangemeinde bestimmt interessant und ich könnte mir vorstellen, dass es einigen ebenso geht wie einem Gesprächspartner, der ebenfalls im Buch vorkommt und sich fragt: „Wieso hast DU dich für diesen Schritt entschieden?“ Meint: Du schmeißt alles (nur) wegen der großen Liebe weg, willst nur mit einer einzigen Frau schlafen, kein Leben mehr in Saus und Braus? Doof? Fieber? Krank?

Aber das hat den ehemaligen Chefredakteur damals schon laut Buch nicht allzu sehr interessiert und nun wird sich das wahrscheinlich in Richtung Null bewegt haben. Im Buch sind übrigens Ideen zu ein-zwei weiteren Büchern von Kurt Molzer enthalten und auch der Autor scheint nicht ganz abgeneigt davon zu sein weitere zu schreiben. Wir dürfen also gespannt sein mit was Kurt Molzer noch aufwarten wird.

geschrieben am 21.08.2011 | 301 Wörter | 1631 Zeichen

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