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The Snow Yak Show


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Informationen zum Buch
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Rezension von

Kristina Scherer

The Snow Yak Show Ein puppenhaftes, zerbrechliches Mädchen mit schneeweißer Haut und ebensolchen Haaren, die das gesamte Bild in Besitz nehmen. Eine Lolita namens Sophia, die sich lasziv auf dem Boden räkelt, während Seifenblasen mit rätselhaftem Inhalt an ihr vorüberziehen. Überdimensionale, zottelige Wesen, die plötzlich zwischen verschneiten Bäumen auftauchen. Ein Schneeyak, der mit einem blassen Kind hoch oben im Himmel sitzt. Beim Öffnen des Buchdeckels der „Snow Yak Show“ des kalifornischen Künstlers Mark Ryden erhält der Betrachter Zugang zu einer verwunschenen, üppigen Schneelandschaft, in der man am liebsten ewig verweilen möchte. Ryden, der sonst auf starke Farben setzt, hat für die Gemälde des vorliegenden Bildbandes fast ausschließlich Weiß- und Graunuancen verwendet. Hier und da kommen ein Hauch grün und pink zum Einsatz, das war es aber auch schon. Auch in anderen Belangen hebt sich die „Snow Yak Show“ von den übrigen Werken Rydens ab. Während seine Bilder meist von Opulenz leben, sind diese auf ein Hauptmotiv reduziert. Es existieren nur wenige Nebenmotive, in einigen Fällen ist der Hintergrund komplett in grau gehalten. Auch herrscht in den seltensten Fällen eine bedrohliche Spannung. Im Gegenteil: In diesem Schneeuniversum geht es ganz friedlich zu. Die bleichen Mädchen kümmern sich liebevoll um junge Schneeyaks und diese tragen Menschenbabys auf ihrem warmen, weichen Fell. Der Bildband im gigantischen Querformat (28,5 x 37,5 cm) enthält sowohl die vollständigen Ölgemälde als auch Detailaufnahmen der Werke (meist doppelseitige Abbildung). Es ist interessant zu sehen, wie sich durch den unterschiedlichen Bildschnitt die Wirkung verändert. Positiv fällt übrigens auf, dass die Bilder nicht einfach nebeneinander gedruckt wurden, sondern zwischen den einzelnen Abbildungen etwas Raum gelassen wurde. Neben den Gemälden sind auch viele Zeichnungen und ein Foto der Ausstellung abgebildet. Die Vernissage fand 2009 in der Tomio Koyama Gallery in Tokyo statt. Ähnlich wie Gemälde war auch der Ausstellungsraum auf das Wesentliche reduziert. Die Bilder wurden in einem leicht abgedunkelten Raum in schlichten Rahmen an weißer Wand angebracht und mit Spotlights angestrahlt. Ein kleiner Einblick in die „Snow Yak Show“ ist online möglich: http://www.markryden.com/paintings/snowyak/index.html Diejenigen, die von Rydens Kunstwerken in den Bann gezogen wurden und ihr Wohnzimmer oder den Hausflur kunstvoll gestalten möchten, die seien auf das zugehörige Postkartenbuch zum kleinen Preis verwiesen. Es enthält 17 Karten, die sich wunderbar rahmen lassen.

Ein puppenhaftes, zerbrechliches Mädchen mit schneeweißer Haut und ebensolchen Haaren, die das gesamte Bild in Besitz nehmen. Eine Lolita namens Sophia, die sich lasziv auf dem Boden räkelt, während Seifenblasen mit rätselhaftem Inhalt an ihr vorüberziehen. Überdimensionale, zottelige Wesen, die plötzlich zwischen verschneiten Bäumen auftauchen. Ein Schneeyak, der mit einem blassen Kind hoch oben im Himmel sitzt. Beim Öffnen des Buchdeckels der „Snow Yak Show“ des kalifornischen Künstlers Mark Ryden erhält der Betrachter Zugang zu einer verwunschenen, üppigen Schneelandschaft, in der man am liebsten ewig verweilen möchte.

Ryden, der sonst auf starke Farben setzt, hat für die Gemälde des vorliegenden Bildbandes fast ausschließlich Weiß- und Graunuancen verwendet. Hier und da kommen ein Hauch grün und pink zum Einsatz, das war es aber auch schon. Auch in anderen Belangen hebt sich die „Snow Yak Show“ von den übrigen Werken Rydens ab. Während seine Bilder meist von Opulenz leben, sind diese auf ein Hauptmotiv reduziert. Es existieren nur wenige Nebenmotive, in einigen Fällen ist der Hintergrund komplett in grau gehalten. Auch herrscht in den seltensten Fällen eine bedrohliche Spannung. Im Gegenteil: In diesem Schneeuniversum geht es ganz friedlich zu. Die bleichen Mädchen kümmern sich liebevoll um junge Schneeyaks und diese tragen Menschenbabys auf ihrem warmen, weichen Fell.

Der Bildband im gigantischen Querformat (28,5 x 37,5 cm) enthält sowohl die vollständigen Ölgemälde als auch Detailaufnahmen der Werke (meist doppelseitige Abbildung). Es ist interessant zu sehen, wie sich durch den unterschiedlichen Bildschnitt die Wirkung verändert. Positiv fällt übrigens auf, dass die Bilder nicht einfach nebeneinander gedruckt wurden, sondern zwischen den einzelnen Abbildungen etwas Raum gelassen wurde. Neben den Gemälden sind auch viele Zeichnungen und ein Foto der Ausstellung abgebildet. Die Vernissage fand 2009 in der Tomio Koyama Gallery in Tokyo statt. Ähnlich wie Gemälde war auch der Ausstellungsraum auf das Wesentliche reduziert. Die Bilder wurden in einem leicht abgedunkelten Raum in schlichten Rahmen an weißer Wand angebracht und mit Spotlights angestrahlt.

Ein kleiner Einblick in die „Snow Yak Show“ ist online möglich:

http://www.markryden.com/paintings/snowyak/index.html

Diejenigen, die von Rydens Kunstwerken in den Bann gezogen wurden und ihr Wohnzimmer oder den Hausflur kunstvoll gestalten möchten, die seien auf das zugehörige Postkartenbuch zum kleinen Preis verwiesen. Es enthält 17 Karten, die sich wunderbar rahmen lassen.

geschrieben am 09.02.2012 | 367 Wörter | 2258 Zeichen

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