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Blood


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Rezension von

Kristina Scherer

Blood Mark Rydens Bildband „Blood“, der 2011 in zweiter Auflage erschien, erinnert durch die dunkelrote Farbe, das hochgeprĂ€gte Cover, Effektschrift, Goldschnitt, Symbolik, LesebĂ€ndchen und DINA6-Format auf den ersten Blick an ein Gebetbuch. Der Inhalt ist allerdings alles andere als heilig. „Blood“ enthĂ€lt 13 Bilder des kalifornischen KĂŒnstlers voller Kummer und Angst. Neben den gerahmten Ausstellungsbildern sind ebenfalls Detailansichten der GemĂ€lde und Skizzen abgedruckt. Das vorliegende Buch reißt den Betrachter in einen surrealen, kindlich-morbiden Kosmos durchtrĂ€nkt von Blut. Plakativ in Szene gesetzte Stigmata, blutende Augen, abgetrennte Gliedmaßen oder priesterliche HĂ€nde, die einen SĂ€ugling mit Blut taufen, sind sicherlich nichts fĂŒr strenge Katholiken und stoßen bei der ein oder anderen Person vermutlich an die Grenzen des guten Geschmacks. „Blood“ schafft eine völlig andere AtmosphĂ€re als etwa „The Tree Show“ oder „The Snow Yak Show“. Ob die blutigen Bilder dem persönlichen Geschmack entsprechen, muss jeder selbst herausfinden. Dies ist zum Beispiel ĂŒber Rydens InternetprĂ€senz möglich, wo der Interessierte einen kleinen Einblick in sĂ€mtliche Werke des Popsurrealisten erhĂ€lt: http://www.markryden.com/paintings/index.html

Mark Rydens Bildband „Blood“, der 2011 in zweiter Auflage erschien, erinnert durch die dunkelrote Farbe, das hochgeprĂ€gte Cover, Effektschrift, Goldschnitt, Symbolik, LesebĂ€ndchen und DINA6-Format auf den ersten Blick an ein Gebetbuch.

Der Inhalt ist allerdings alles andere als heilig. „Blood“ enthĂ€lt 13 Bilder des kalifornischen KĂŒnstlers voller Kummer und Angst. Neben den gerahmten Ausstellungsbildern sind ebenfalls Detailansichten der GemĂ€lde und Skizzen abgedruckt. Das vorliegende Buch reißt den Betrachter in einen surrealen, kindlich-morbiden Kosmos durchtrĂ€nkt von Blut. Plakativ in Szene gesetzte Stigmata, blutende Augen, abgetrennte Gliedmaßen oder priesterliche HĂ€nde, die einen SĂ€ugling mit Blut taufen, sind sicherlich nichts fĂŒr strenge Katholiken und stoßen bei der ein oder anderen Person vermutlich an die Grenzen des guten Geschmacks.

„Blood“ schafft eine völlig andere AtmosphĂ€re als etwa „The Tree Show“ oder „The Snow Yak Show“. Ob die blutigen Bilder dem persönlichen Geschmack entsprechen, muss jeder selbst herausfinden. Dies ist zum Beispiel ĂŒber Rydens InternetprĂ€senz möglich, wo der Interessierte einen kleinen Einblick in sĂ€mtliche Werke des Popsurrealisten erhĂ€lt:

http://www.markryden.com/paintings/index.html

geschrieben am 02.02.2012 | 164 Wörter | 1122 Zeichen

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