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Meyers Satellitenbildatlas


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Rezension von

Lesefreund

Meyers Satellitenbildatlas Wer die Dinge um sich herum einmal von einer anderen Warte aus betrachten möchte, der wechselt natürlich seine Perspektive. Er wird vom Frosch zum Vogel, blickt statt von der Erde weg auf die Erde hinab. Und hier gibt es Erstaunliches zu sehen bzw. zu entdecken. Nicht nur, dass die gute alte Erde hier und da eine Delle oder hohe Wölbung aufweist, die ihrer Kugelgestalt wahrlich nicht alle Ehre machen; nein, die Erde ist auch noch ständig in Bewegung und schwimmt als Planetenoberfläche gleichsam auf dem Erdkern. Hinzu kommt, dass die 'Kruste' auf der wir Menschen im Allgemeinen leben kein homogenes Ganzes darstellt, sondern sich aus verschiedenen Platten zusammensetzt, die hier und da immer wieder konkurrierend und kräftemessend aufeinandertreffen, wodurch sich bei hohem Druck mit der Zeit die phantastischsten Gebilde gestalten, genauer gesagt: auffalten. So haben sich im Laufe der Jahrmillionen selbst die größten Gebirge der Erde zum großen Teil eigentlich nur zentimeterweise emporgearbeitet, bis sie – wie etwa die Anden – ihre uns heute bekannte Imposanz erreichten. Wer also bislang blind darauf vertraute, dass die Erde eine einzige Kugel ist und sich die Dinge im Großen und Ganzen auf Erden wohl gleich bleiben werden, muss seine Haltung zukünftig korrigieren. Da sich die Kontinentalplatten auch heutzutage weiterhin ungebremst verschieben und damit das Erscheinungsbild der Erdoberfläche über kurz oder lang weiter verändern werden, bleibt eben doch nicht alles beim Alten. Die allmähliche Veränderung der Gegebenheiten ist demnach das Normale, nicht deren Verharren in einem bestimmten Zustand. Bei einem Blick auf die Kontinente der Erde wird diese Einsicht augenscheinlich. Erst von weitem erkennt man, wie nah sich beispielsweise Afrika und Südamerika einmal gestanden haben müssen, als noch der Urkontinent Gondwana bestand, der mit dem Auseinanderbrechen seiner Teile dann immer mehr verschwand. Was das bloße Auge nicht sieht, sind zum Beispiel die großen Mengen Sand – jedes Jahr mehrere Tonnen –, die nahezu täglich mit dem Wind von Afrika über den Atlantik bis nach Südamerika in den Regenwald hinein transportiert werden. So findet demnach immer noch ein reger Austausch zwischen den mittlerweile weit auseinander liegenden Ökosystemen statt. Diese und andere – zumindest für den Laien – verblüffenden Erkenntnisse sind es, die den Satellitenbildatlas von Meyers zu einer spannenden Lektüre machen. Ja, man kann diesen Atlas tatsächlich als Buch lesen, da er in seiner Struktur die einzelnen Erdteile kapitelweise abhandelt, nachdem zu Beginn der Planet insgesamt unter Berücksichtigung einiger globaler Aspekte – wie etwa Klima, Höhenunterschiede oder Wasservorkommen – vorgestellt worden ist. Auf jeder der knapp 130 Doppelseiten findet sich zumeist eine großformatige Abbildung zu einer bestimmten Region, Landschaft oder geologischen Besonderheit. Ergänzt werden diese Großdarstellungen durch Kartenausschnitte, Infoboxen sowie kleinere Bilder, Übersichten oder eigens zusammengestellte Daten. Die 'Lesbarkeit der Welt' bekommt mit dieser Publikation aus dem Hause Meyers eine völlig neue Bedeutung. Für den Interessierten wird es möglich, mittels des großformatigen Atlanten einen kleine Weltreise zu unternehmen. Es macht Spaß, sich mit dem Satellitenbildatlas von Meyers durch die einzelnen Länder und Kontinente der Erde zu lesen und an vielen Stellen unverhofft etwas Neues über unseren Heimatplaneten zu erfahren.

Wer die Dinge um sich herum einmal von einer anderen Warte aus betrachten möchte, der wechselt natürlich seine Perspektive. Er wird vom Frosch zum Vogel, blickt statt von der Erde weg auf die Erde hinab. Und hier gibt es Erstaunliches zu sehen bzw. zu entdecken. Nicht nur, dass die gute alte Erde hier und da eine Delle oder hohe Wölbung aufweist, die ihrer Kugelgestalt wahrlich nicht alle Ehre machen; nein, die Erde ist auch noch ständig in Bewegung und schwimmt als Planetenoberfläche gleichsam auf dem Erdkern.

Hinzu kommt, dass die 'Kruste' auf der wir Menschen im Allgemeinen leben kein homogenes Ganzes darstellt, sondern sich aus verschiedenen Platten zusammensetzt, die hier und da immer wieder konkurrierend und kräftemessend aufeinandertreffen, wodurch sich bei hohem Druck mit der Zeit die phantastischsten Gebilde gestalten, genauer gesagt: auffalten. So haben sich im Laufe der Jahrmillionen selbst die größten Gebirge der Erde zum großen Teil eigentlich nur zentimeterweise emporgearbeitet, bis sie – wie etwa die Anden – ihre uns heute bekannte Imposanz erreichten.

Wer also bislang blind darauf vertraute, dass die Erde eine einzige Kugel ist und sich die Dinge im Großen und Ganzen auf Erden wohl gleich bleiben werden, muss seine Haltung zukünftig korrigieren. Da sich die Kontinentalplatten auch heutzutage weiterhin ungebremst verschieben und damit das Erscheinungsbild der Erdoberfläche über kurz oder lang weiter verändern werden, bleibt eben doch nicht alles beim Alten. Die allmähliche Veränderung der Gegebenheiten ist demnach das Normale, nicht deren Verharren in einem bestimmten Zustand. Bei einem Blick auf die Kontinente der Erde wird diese Einsicht augenscheinlich. Erst von weitem erkennt man, wie nah sich beispielsweise Afrika und Südamerika einmal gestanden haben müssen, als noch der Urkontinent Gondwana bestand, der mit dem Auseinanderbrechen seiner Teile dann immer mehr verschwand.

Was das bloße Auge nicht sieht, sind zum Beispiel die großen Mengen Sand – jedes Jahr mehrere Tonnen –, die nahezu täglich mit dem Wind von Afrika über den Atlantik bis nach Südamerika in den Regenwald hinein transportiert werden. So findet demnach immer noch ein reger Austausch zwischen den mittlerweile weit auseinander liegenden Ökosystemen statt. Diese und andere – zumindest für den Laien – verblüffenden Erkenntnisse sind es, die den Satellitenbildatlas von Meyers zu einer spannenden Lektüre machen. Ja, man kann diesen Atlas tatsächlich als Buch lesen, da er in seiner Struktur die einzelnen Erdteile kapitelweise abhandelt, nachdem zu Beginn der Planet insgesamt unter Berücksichtigung einiger globaler Aspekte – wie etwa Klima, Höhenunterschiede oder Wasservorkommen – vorgestellt worden ist.

Auf jeder der knapp 130 Doppelseiten findet sich zumeist eine großformatige Abbildung zu einer bestimmten Region, Landschaft oder geologischen Besonderheit. Ergänzt werden diese Großdarstellungen durch Kartenausschnitte, Infoboxen sowie kleinere Bilder, Übersichten oder eigens zusammengestellte Daten. Die 'Lesbarkeit der Welt' bekommt mit dieser Publikation aus dem Hause Meyers eine völlig neue Bedeutung. Für den Interessierten wird es möglich, mittels des großformatigen Atlanten einen kleine Weltreise zu unternehmen. Es macht Spaß, sich mit dem Satellitenbildatlas von Meyers durch die einzelnen Länder und Kontinente der Erde zu lesen und an vielen Stellen unverhofft etwas Neues über unseren Heimatplaneten zu erfahren.

geschrieben am 12.11.2007 | 504 Wörter | 2954 Zeichen

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