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Die Stadt der Metallvögel


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Rezension von

Dennis Winter

Die Stadt der Metallvögel Das Buch ist ein Erlebnisbericht eines Menschen, namens Rokam, das in Form von Lagerfeuer-Geschichten gehalten ist; erzählt und mit persönlichen Gedanken erweitert von Rokam selbst. Er lebt in einer Welt, in der 3 Hauptrassen leben: die Felin(Katzen), die Kaan(Hunde) und die Gna(Ratten). Weitere Rassen entsprechen anderen Tieren und allesamt entsprechen sie in ihrem Aussehen, dem ihrer Namensgeber. Trotz dessen nennen sie sich in der Gesamtheit "Menschen". Tiere in unserem Sinne existieren auch, sogar jene, denen die Menschen so sehr ähneln. Die Götter hingegen stellen sich als eine ausgestorbene Kultur heraus, die unserem Bild des Menschen entsprechen. Die Tatsache der Verschiebung der Menschen zu Göttern, und der (intelligenten) Tiere zu Menschen ist ein wenig verwirrend. Gleichzeitig regt es aber auch an, zu "erforschen" was die Ursache für die gegebene Situation ist. Nach und nach werden immer mehr Geheimnisse der Welt um Rokam, sowie über die Götter entdeckt und aufgedeckt. Z.B. das Rokam von den Göttern abstammt, obwohl er bei den Felin lebt und sich als solcher fühlt, oder das sein Vater eine Maschine ist, und nicht nur eine. Die dem Buch namens gebenden Eisenvögel tauchen in 4 Phasen auf. Zuerst wird aufgezeigt, wie gefährlich sie sind; darnach tauchen sie lediglich als ein alles umgebenden Schleier der Furcht auf, den man möglichst vermeidet zu erwähnen. Zumindest bis zum ShowDown, der 3. Phase, als Rokam und seine Freunde die Eisenvögel zerstören. Die 4. Phase ist lange nach den Eisenvögeln, sie sind nur mehr Teil vieler Geschichten, selbst die ältesten haben sie nicht mehr erlebt. Alles in allem ist es ein sehr interessantes Buch, das eine Zukunftsvision zeigt, wie sie hoffentlich nie eintritt. Zum Schmunzeln regen einige Details aus unserer jetzigen Gegenwart und Vergangenheit an; teilweise leider nur die Tatsache, auf welche Art sie in den Text eingebunden wurden, nicht aber der Inhalt selbst: "Mir fiel eine alte Geschichte ein. Er-der-Stiefel-trug kämpfte in einem Krieg. Er wird gefangen genommen und lebt mehrere Jahre in einem großen Gehege. Der Zaun ist höher als die Shaskabäume, und wer versucht, darüber zu klettern, bleibt in scharfen Spitzen hängen - und niemand kommt, um ihn herunterzuholen. Es gab viele Gefangene. Sie müssen arbeiten, bekommen aber fast nichts zu essen. Täglich werden hundert Mann ausgesucht. Man malt ihnen einen gelben Stern auf die Stirn und weist sie an, sich unter einen kleinen Wasserfall zu stellen, um sich zu waschen. Aber das Wasser ist vergiftet. Alle sterben und werden danach auf einem großen Feuer verbrannt. Er-der-Stiefel-trug gelingt es, zu fliehen. Er baut sich Flügel aus Federn, die er mit Wachs verklebt - und fliegt davon." Alles in allem regt das Buch an, sich Gedanken darüber zu machen, wer man ist, ein Felin, Kaan, Gna oder gar einer der Götter. Und vor allem wie weit die Menschheit schon gegangen ist, oder gar noch gehen kann bzw. darf.

Das Buch ist ein Erlebnisbericht eines Menschen, namens Rokam, das in Form von Lagerfeuer-Geschichten gehalten ist; erzählt und mit persönlichen Gedanken erweitert von Rokam selbst.

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Er lebt in einer Welt, in der 3 Hauptrassen leben: die Felin(Katzen), die Kaan(Hunde) und die Gna(Ratten). Weitere Rassen entsprechen anderen Tieren und allesamt entsprechen sie in ihrem Aussehen, dem ihrer Namensgeber. Trotz dessen nennen sie sich in der Gesamtheit "Menschen". Tiere in unserem Sinne existieren auch, sogar jene, denen die Menschen so sehr ähneln.

Die Götter hingegen stellen sich als eine ausgestorbene Kultur heraus, die unserem Bild des Menschen entsprechen.

Die Tatsache der Verschiebung der Menschen zu Göttern, und der (intelligenten) Tiere zu Menschen ist ein wenig verwirrend. Gleichzeitig regt es aber auch an, zu "erforschen" was die Ursache für die gegebene Situation ist.

Nach und nach werden immer mehr Geheimnisse der Welt um Rokam, sowie über die Götter entdeckt und aufgedeckt. Z.B. das Rokam von den Göttern abstammt, obwohl er bei den Felin lebt und sich als solcher fühlt, oder das sein Vater eine Maschine ist, und nicht nur eine.

Die dem Buch namens gebenden Eisenvögel tauchen in 4 Phasen auf. Zuerst wird aufgezeigt, wie gefährlich sie sind; darnach tauchen sie lediglich als ein alles umgebenden Schleier der Furcht auf, den man möglichst vermeidet zu erwähnen. Zumindest bis zum ShowDown, der 3. Phase, als Rokam und seine Freunde die Eisenvögel zerstören. Die 4. Phase ist lange nach den Eisenvögeln, sie sind nur mehr Teil vieler Geschichten, selbst die ältesten haben sie nicht mehr erlebt.

Alles in allem ist es ein sehr interessantes Buch, das eine Zukunftsvision zeigt, wie sie hoffentlich nie eintritt.

Zum Schmunzeln regen einige Details aus unserer jetzigen Gegenwart und Vergangenheit an; teilweise leider nur die Tatsache, auf welche Art sie in den Text eingebunden wurden, nicht aber der Inhalt selbst: "Mir fiel eine alte Geschichte ein. Er-der-Stiefel-trug kämpfte in einem Krieg. Er wird gefangen genommen und lebt mehrere Jahre in einem großen Gehege. Der Zaun ist höher als die Shaskabäume, und wer versucht, darüber zu klettern, bleibt in scharfen Spitzen hängen - und niemand kommt, um ihn herunterzuholen. Es gab viele Gefangene. Sie müssen arbeiten, bekommen aber fast nichts zu essen. Täglich werden hundert Mann ausgesucht. Man malt ihnen einen gelben Stern auf die Stirn und weist sie an, sich unter einen kleinen Wasserfall zu stellen, um sich zu waschen. Aber das Wasser ist vergiftet. Alle sterben und werden danach auf einem großen Feuer verbrannt. Er-der-Stiefel-trug gelingt es, zu fliehen. Er baut sich Flügel aus Federn, die er mit Wachs verklebt - und fliegt davon."

Alles in allem regt das Buch an, sich Gedanken darüber zu machen, wer man ist, ein Felin, Kaan, Gna oder gar einer der Götter. Und vor allem wie weit die Menschheit schon gegangen ist, oder gar noch gehen kann bzw. darf.

geschrieben am 09.04.2003 | 464 Wörter | 2480 Zeichen

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